Motorola stellt Moto Z3 und 5G-Moto-Mod vor

Das Smartphone lässt sich für kommende 5G-Netze nachrüsten. Beim Prozessor setzt Motorola jedoch nicht auf Zukunftssicherheit. Im Moto Z3 steckt der Qualcomm Snapdragon 835 des Jahres 2017. Zur weiteren Ausstattung gehören ein 6,1-Zoll-AMOLED-Display und eine Dualkamera.

Motorola hat dem im Juni vorgestellten Moto Z3 play ein weiteres Premium-Smartphone zur Seite gestellt. Das Motorola Moto Z3 preist das Unternehmen dank der Moto Mod genannten Erweiterungen als das erste Smartphone an, das sich auf den kommenden Mobilfunkstandard 5G aufrüsten lässt.

Im Gegensatz zum Z3 play nutzt das Z3 ein Snapdragon-SoC der 800er-Serie. Allerdings kommt das Vorjahresmodell Snapdragon 835 zum Einsatz und nicht der aktuelle und leistungsfähigere Snapdragon 845. Dem Prozessor stellt Motorola 4 GByte RAM zur Seite. Für Apps, Videos und Fotos stehen zudem 64 GByte interner Speicher zur Verfügung, der sich per microSD-Karte um bis zu 2 TByte erweitern lässt.

^Moto Z3 (Bild: Motorola)Der 3000-mAh-Akku soll „einen Tag durchhalten“, was jedoch stark von der tatsächlichen Nutzung abhängig sein wird. Dank Schnellladetechnik soll der Akku jedoch innerhalb einer halben Stunde einen Ladestand von mindestens 50 Prozent erreichen. Das dafür benötigte 15-Watt-Netzteil legt Motorola der Verpackung bei.

Beim Bildschirm setzt die Lenovo-Tochter auf Samsungs Super-AMOLED-Technik. Das Display im 18:9-Format löst 2160 mal 1080 Bildpunkte auf und soll 79 Prozent der Vorderseite abdecken. Geschützt wird es von Corning Gorilla Glass 3.

Auch die Rückseite des Moto Z3 besteht aus Glas. Vorder- und Rückseite werden durch einen Gehäuserahmen aus poliertem Aluminium zusammengehalten. Insgesamt ist das 156,5 mal 76,5 Millimeter große und 6,75 Millimeter dünne Gehäuse 156 Gramm schwer. Motorola versieht es zudem mit einem Spritzwasserschutz.

In die Rückseite ist eine Dualkamera integriert. Sie bietet eine Auflösung von 12 Megapixeln, wobei das zweite System nur monochrome Bilder aufnimmt. Videos zeichnet die Kamera in 4K Ultra HD mit 30 Bildern pro Sekunden auf. Auch Zeitraffer- und Zeitlupenvideos werden unterstützt. Die Kamera auf der Vorderseite nimmt Bilder mit einem Blickwinkel von 84 Grad und einer Auflösung von 8 Megapixeln auf.

Auf einen klassischen Kopfhöreranschluss verzichtet das Moto Z3 indes. Motorola spendiert dem Smartphone jedoch einen Adapter für den USB-Typ-C-Anschluss. Darüber hinaus beherrscht das Smartphone LTE, UMTS und GSM, WLAN 802.ac und Bluetooth 5.0. Auch NFC und Standortermittlung per GPS, A-GPS, Glonass und Beidou werden unterstützt. Als Betriebssystem kommt Android 8.1 Oreo zum Einsatz.

5G Moto Mod (Bild: Motorola)Das 5G Moto Mod macht das Motorola Z3 fit für 5G-Netze (Bild: Motorola).Das 5G Moto Mod bietet ab Anfang 2019 Zugang zum 5G-Netzwerk des US-Mobilfunkanbieters Verizon. In der Erweiterung steckt unter anderem Qualcomms 5G-Modem X50. Vorerst wird Motorola das 5G-Upgrade nur in den USA anbieten.

Zu den Preisen für das Moto Z3 sowie das 5G Moto Mod machte Motorola noch keine Angaben. In den USA soll das Smartphone anfänglich nur mit Vertrag über Verizon angeboten werden. Ob und wann das Gerät nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt.

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