Galaxy S10: Triple-Kamera mit Weitwinkelobjektiv

Das Spitzenmodell S10+ soll über eine Triple-Kamera auf der Rückseite und eine Dual-Kamera auf der Vorderseite verfügen.

Laut jüngsten Berichten von The Bell und AllAboutSamsung soll das für 2019 erwartete Samsung-Flaggschiff Galaxy S10 in drei Versionen erhältlich sein. Intern bezeichnet Samsung die Modelle mit Beyond 0, Beyond 1 und Beyond 2. Bei letzteren soll es sich um die Modelle S10 und S10+ handeln, die angeblich über 5,8 beziehungsweise 6,44 Zoll große Edge-Displays verfügen. Für das Einstiegsmodell, das derzeit nur unter dem Codenamen Beyond 0 bekannt ist, soll Samsung mit einem 5 Zoll großen und flachen Display planen.

Hinsichtlich der Kameraausstattung gibt es zwischen Beyond 0 und Beyond 1 keine Unterschiede: Für beide Modell plant Samsung angeblich eine Dual-Konfiguration. Als Hauptkamera soll ein Modell zum Einsatz kommen, das ähnliche Spezifikationen aufweist wie die bereits in den S9-Smartphones verwendeten Varianten: Die Sensorauflösung beträgt demnach 12 Megapixel und eine variable Blende mit f1.5 und f2.4 ist auch wieder an Bord. Statt eines Zoom-Objektivs plant Samsung allerdings eine Weitwinkelkamera mit 16 Megapixel, f1.9-Blende und einem Blickfeld von 123° zu verwenden.

Samsung Galaxy S10: Spezifikationen (Tabelle: ZDNet.de)Jüngsten Gerüchten zufolge plant Samsung drei Galaxy-S10-Varianten. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Displaygröße, Kamerafunktion sowie Fingerabdrucksensor (Tabelle: ZDNet.de)

Im Unterschied zu den Galaxy-S9-Modellen könnte Samsung beim Galaxy S10 allerdings die neue Isocell Plus-Technik verwenden. Isocell Plus nutzt für die Pixelisolation ein zusammen mit Fujifilm entwickelten Material, das eine höhere Farbtreue und eine bis zu 15-prozentige Steigerung der Lichtempfindlichkeit bietet. Laut Samsung ermöglicht die Technologie auch die Ausstattung von Bildsensoren mit 0,8 Mikrometern (µm) und kleineren Pixeln ohne Leistungsverlust und ist damit eine optimale Lösung für die Entwicklung von hochauflösenden Kameras mit über 20 Megapixeln. Derzeit verwendet Samsung im Galaxy S9+ einen 1/2,55″ großen Sensor, der aus 12 Millionen 1,4µm großen Pixeln besteht. Samsung könnte also mit der neuen Technik bei gleicher Sensorgröße 21 Millionen Pixel unterbringen oder die Pixelgröße auf 1,75µm erhöhen, was die Lichtempfindlichkeit massiv anheben sollte.

Vivo-Smartphone mit In-Display-Fingerabdrucksensor (Bild: CNET.com)Das von Vivo zur CES präsentiert Smartphone hat einen optischen Fingerabdruckscanner von Synaptics im Display integriert. Samsung setzt Gerüchten zufolge auf ein Ultraschall-Modell von Qualcomm (Bild: CNET.com)

Galaxy S10+ mit fünf Kameras

Das Galaxy S10+ (Codename: Beyond 2) soll zusätzlich über eine 16-Megapixel-Zoom-Kamera mit 13 Megapixel und f2.4-Blende verfügen. Laut AllAboutSamsung befindet sich die Hauptkamera in der Mitte, links daneben das Zoomobjektiv und rechts daneben das Weitwinkel-Modell. Die neue Weitwinkel-Kamera ist aktuell bei allen Beyond-Modellen ohne Autofokus und ohne OIS geplant.

Außerdem soll das Galaxy S10+ auf der Vorderseite über eine Dual-Selfiekamera verfügen wie sie beim A8 verwendet wird. Diese verfügt über einen 16- und einen 8-Megapixel-Sensor, womit auch eine Bokeh-Funktion realisiert wird.

Lenovo Moto Z3: Fingerabdrucksensor im seitlichen Rahmen (Bild: Lenovo)

Fingerabdrucksensor unter dem Display und an der Seite

Für das Einstiegsmodell Beyond 0 verzichtet Samsung auf einen unter dem Display angebrachten Fingerabdrucksensor (Fingerprint On Display, FOD). Stattdessen soll bei diesem Modell sich der Fingerabdrucksensor im seitlichen Rahmen befinden. Eine solche Lösung verwendet Lenovo bereits für das Modell Moto Z3 Play. Damit will Samsung Kosten einsparen. Das FOD-Modul ist laut Informationen aus der Lieferkette mit 15 Dollar deutlich teurer als die bisher verwendeten Varianten, die bereits nur zwei Dollar erhältlich sind.

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