Windows 10: Defender Firewall schützt künftig auch Windows Subsystem for Linux

Die Firewall unterstützt die Definition von Regeln und Benachrichtigungen über Port-Zugriffe. Windows Defender Security Center erhält zudem das Fluent Design. Es unterstützt zudem die Funktion Sets.

Das im April erwartete Frühjahrs-Update für Windows 10 ist zwar noch nicht fertig, das hält Microsoft jedoch nicht davon ab, weitere neue Funktionen für das Herbst-Update zu testen. Seit Ende vergangener Woche steht Teilnehmern des Windows Insider Program, die sich für Skip Ahead – die übernächste Windows-Version – entschieden haben, das Build 17650 (Redstone 5) zur Verfügung. Unter anderem schützt Microsoft das Windows Subsystem for Linux nun auch mit der Windows Defender Firewall.

Windows 10 (Bild: Microsoft)Einem Blogeintrag zufolge können Nutzer künftig so wie für jeden anderen Windows-Prozess spezielle Regeln für das Linux-Subsystem definieren. Die Firewall informiert zudem über nicht genehmigte Zugriffsversuche, die Nutzer dann bestätigen müssen, bevor ein nicht freigegebener Port eine Verbindung akzeptiert.

Darüber hinaus wurde die Oberfläche des Windows Defender Security Center überarbeitet. Sie entspricht nun dem neuen Fluent Design. Die Titelleiste nutzt zudem ein vom Nutzer eingestellte Akzentfarbe. Außerdem unterstützt das Sicherheitscenter nun auch die Funktion Sets.

Wie immer haben die Entwickler auch das neue Build genutzt, um verschiedene Fehler zu korrigieren. So soll sich der Datei Explorer die Einstellungen zur Ribbon-Leiste wieder merken statt diese bei jedem Start des Explorers zu minimieren. Auch soll es wieder möglich sein, zusätzliche Sprachen über die Einstellungen-App zu löschen – zuletzt war die Löschfunktion ausgegraut. Auch das Problem, dass die Einstellungen-App bei der Auswahl von Links zu anderen Apps abstürzte, soll der Vergangenheit angehören.

Ungelöst ist weiterhin das Problem, dass bei der Rückkehr aus dem Ruhezustand der Desktop kurzzeitig sichtbar ist, bevor der Sperrbildschirm startet. Zudem funktioniert die Anordnung von Word-Fenstern nur mit aktiven Tabs. Office-Anwendungen wechseln beim Öffnen eines neuen Dokuments nicht zu diesem Dokument, sondern zu einem bereits geöffneten. Auch ist es nicht möglich, in Edge geöffnete Webseiten mithilfe der Pfeiltasten zu scrollen. Der Bildlauf funktioniert derzeit nur mit Eingabegeräten wie Maus, Touchpad oder Touchscreen.

Wann das Redstone-4-Update (Windows 10 Version 1803) verfügbar sein wird, ist weiterhin unklar. Das in der vergangenen Woche veröffentlichte zweite RTM-Build 17134 wurde inzwischen vom Fast Ring über den Slow Ring an den Release Preview Ring weitergereicht. Sollten übers Wochenende keine gravierenden Fehler aufgetaucht sein, könnte Microsoft das Build 17134 bereits am Dienstag als finale Version für alle Nutzer freigeben.

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