Microsoft will 5 Milliarden Dollar in IoT investieren

Innerhalb der nächsten vier Jahre sollen Forschung und Entwicklung, Produkte und Programme rund um das Internet der Dinge verstärkt werden. Microsoft baut damit das Engagement rund um IoT deutlich aus.

Microsoft kündigt hohe Investitionen in das Internet der Dinge an. So wolle sich Microsoft künftig verstärkt um ein IoT-Betriebssystem mit einem Windows-10-Kern, Cloud-Services für die Kontrolle und die Verwaltung und um analytische Features engagieren, über die Informationen aus den Daten der Geräte gewonnen werden sollen. Das hat Julia White, Corporate Vice Presiden von Azure in einem Blog erklärt.

Microsoft sei mit verschiedenen Technologien wie Windows und Azure sehr gut positioniert, um den IoT-Markt mitzugestalten. Nun kündigt Julia White, CVP Microsoft Azure für die nächsten vier Jahre ein Investment von 5 Milliarden Dollar in IoT-Produkte und Services an (Bild: Microsof) Microsoft sei mit verschiedenen Technologien wie Windows und Azure sehr gut positioniert, um den IoT-Markt mitzugestalten. Nun kündigt Julia White, CVP Microsoft Azure für die nächsten vier Jahre ein Investment von 5 Milliarden Dollar in IoT-Produkte und Services an (Bild: Microsof)

Diese neue Ausrichtung kommt wenige Tage nach der Ankündigung der Reorganisation von Microsoft. Wie viel Microsoft bislang in die junge Technologie investiert hat, ist jedoch nicht bekannt.

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Jedoch verknüpft Microsoft IoT und den eigenen Cloud-Serivce seit mehreren Jahren. Ein strategischer Ansatz Microsofts ist, einen Teil der Datenverarbeitung am „Edge“ des Netzwerkes zu erledigen. Das bedeutet, dass nicht alle Daten über eine Verbindung in der Cloud verarbeitet werden, sondern bereits am Entstehungsort verarbeitet werden. Dadurch können einige Abläufe beschleunigt werden. Zu den Edge-Geräten können PCs, Sensoren oder andere Geräte zählen.

Microsoft bietet zudem bereits eine große Anzahl an Produkten und Services für IoT und nennt auch verschiedene Anwneder wie Steelcase, Kohler, Chevron, United Technologies oder Johnson Controls. So bietet Microsoft unter anderem zwei Windows-Varianten für eingebettete Systeme, die Cloud-Lösung IoT Central und das Azure IoT Hub, das noch in dieser Woche eine neue Schicht für Telemetriedaten bekommen soll. Daneben bietet Microsoft verschiedene analytische Lösungen, um die Daten aus IoT-Infrastrukturen auslesen zu können.
„Wir sehen jetzt die stärkere Verbreitung und das exponentielle Wachstum, das die Analysten seit einigen Jahren vorhersagen und wir sind aktuell noch am Anfang“, so White in dem Blog. A.T. Kearny prognostiziere einen Produktivitätsschub von 1,9 Billionen Dollar und Kostenredzuireungen im Umfang von 177 Milliarden Dollar bis 2020 durch IoT. „Diese Effekte werden umfassend sein und vom verbundenen Heim über Autos bis hin zur Produktion und Smart Cities und Versorgungssystemen reichen – und natürlich auch alles betreffen, was dazwischen ist.“ Der Markt rund um IoT ist also vielversprechend. Daher investieren aktuell die meisten Technologieunternehmen wie IBM, Oracle, SAP, Dell EMC, VMware oder andere in diesen Bereich.

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