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Apple soll an berührungsloser Gesten-Steuerung für iPhones arbeiten

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg soll Apple an einem Feature arbeiten, das auf den iPhones eine kontaktlose Gestensteuerung ermöglichen soll. Als weitere Neuerung nennt der Bloomberg-Bericht ein Projekt bei Apple, das bei den Apple-Geräten für ein gebogenes Display sorgen soll. Damit wolle sich Apple in dem zunehmenden Wettbewerbsdruck im Mobilbereich gegenüber Konkurrenten wie Samsung, Google, Huawei oder Xiaomi differenzieren.

Apple sucht nach neuen Wegen, sich von den Modellen der Mitbewerber abzuheben.

Mit der neuen Steuerung sollen die Anwender einige Befehle ausführen können, ohne den Bildschirm zu berühren. Dabei sollen die Hand wenige Zentimeter über dem Bildschirm gehalten werden. Wie Bloomberg unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen berichtet, soll diese Technologie jedoch frühestens in zwei Jahren verfügbar sein. Allerdings könnte Apple die Pläne auch wieder fallen lassen, so der Bericht.

Mit dieser Gestensteuerung würde Apple möglicherweise erneut einen weiteren Interaktionskanal zwischen Mensch und Maschine eröffnen. Die jüngste Entwicklung von Apple in diesem Bereich sind berührungsempfindliche Steuerungen, bei denen je nach Druck verschiedene Funktionen aufgerufen werden.

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Vergleichbare Versuche gab es bereits von Apple-Konkurrenten wie Samsung oder Google. Samsung hatte vor einigen Jahren das Feature Air Gestures eingeführt. Auch Google hatte mit kontaktlosen Gestensteuerungen experimentiert, das Projekt hieß Soli. Doch wie der Bloomberg-Informant erklärt, verfolge Apple aktuell einen anderen Ansatz. Google und Samsung hatten diese Steuerungen mit Sensoren am Rand des Gerätes realisiert.

Bei dem jüngsten Apple-Ansatz dagegen müssen die Bewegungen näher am Bildschirm ausgeführt werden. Und die Technologie, die diese Gesten erkennt, soll bei Apple auch im Display integriert sein.

Zudem soll Apple an gebogenen Bildschirmen arbeiten. Diese Bildschirme sollen aber anders die Displays der jüngsten Generation etwa von Samsung, die am Rand gebogen sind, nach innen gebogen sein. Welchen Vorteil diese Biegung haben soll, ist jedoch nicht klar.

Das wird durch OLED-Displays möglich, die deutlich flexibler sind als herkömmliche LCD-Bildschirme. Bis zu einer Markteinführung könnten jedoch noch zwei bis drei Jahre vergehen, so der Bloomberg-Informat weiter. Beide Technologien seien nach wie vor in einem sehr frühen Stadium und könnten auch wieder eingestellt werden. Von Apple gibt es zu dem Bericht derzeit keine Stellungnahme.

Deutlich näher an einer Markteinführung soll aber der Einsatz von OLED-Displays auf weiteren Geräten sein. Derzeit bietet nur das iPhone X diese Technologie. So werde Apple im Verlauf des Jahres ein neues iPhone-Modell mit einem 6,5-Zoll-OLED-Bildschirm vorstellen. Das iPhone X misst 5,8 Zoll. Zudem gab es in der jüngsten Vergangenheit verschiedene Gerüchte über neue und günstige iPhone-Modelle, die allerdings wohl mit dem LCD-Bildschirm ausgerüstet sein sollen.

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Martin Schindler

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