Neues Redstone-4-Build zeigt überarbeitete Datenschutzeinstellungen von Windows 10

Insider sollen zwei verschiedene Varianten testen. Bei der Ersteinrichtung präsentiert Windows 10 alle Einstellungen entweder auf einem Bildschirm oder auf sieben separaten Bildschirmen. Das Build 17115 enthält zudem laut Microsoft keine bekannten Fehler.

Microsoft hat gestern Abend eine weitere Preview des Redstone-4-Updates für Windows 10 veröffentlicht. Das Build 17115 steht Teilnehmern des Windows Insider Program im Fast Ring zur Verfügung und bringt eine neue Funktion, die allerdings nur bei einer Neuinstallation sichtbar wird: Microsoft hat erneut die Einstellungen zur Privatsphäre bei der Ersteinrichtung des Betriebssystem überarbeitet.

Das neue Layout und Design der Privatsphäreeinstellungen soll laut Microsoft Kunden helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus können Nutzer nun auch schon bei Inbetriebnahme von Windows die Einstellungen für „Freihand und Eingabe“ und „Mein Gerät suchen“ festlegen.

Privatsphäreeinstellungen von Windows 10 (Bild: Microsoft)Microsoft testet neue Privatsphäreeinstellungen für Windows 10 (Bild: MIcrosoft).

Mit dem Build 17115 testet Microsoft zwei verschiedene Varianten für die Ersteinrichtung der Datenschutzeinstellungen. Ausgewählte Windows Insider sehen entweder einen Bildschirm mit allen Konfigurationsmöglichkeiten oder sieben einzelne Bildschirme, die jeweils die von Microsoft bevorzugte Einstellung mit einer gepunkteten Linie hervorheben.

„Indem wir mehrere Erlebnisse anbieten, werden wir unterschiedliche Ansichten erhalten, zusammen mit den Vorlieben für das beste Einrichtungserlebnis für die Datenschutzeinstellungen“, schreibt Marisa Rogers, Privacy Officer der Windows and Devices Group bei Microsoft, in einem Blogeintrag. Obwohl nur noch rund ein Monat bis zur geplanten Veröffentlichung des Frühjahrupdates bleibt, sollen das neue Design und Layout bereits bis dahin fertiggestellt sein.

Privatsphäreeinstellungen in Windows 10 (Bild: Microsoft)Alternativ testet Microsoft ein Design, bei dem jede Einstellung auf einer separaten Seite angezeigt wird (Bild: Microsoft).

Darüber hinaus enthält die neue Vorabversion diverse Fehlerkorrekturen. Behoben wurden unter anderem die beim vorherigen Build aufgetretenen Probleme mit OneDrive und dem Microsoft Store. Es soll auch nicht mehr vorkommen, dass Windows 10 Version 1803 nach einem Upgrade auf ein neues Build in eine Bootschleife eintritt. Auch Windows Mixed Reality soll wieder uneingeschränkt und mit voller Leistung zur Verfügung stehen.

Weitere Fixes betreffen die Darstellung der Twitter-Website in Edge, Eingaben per Touchpad, Touch-Keyboards in den Sprachen Italienisch und Tschechisch sowie der Installation von App-Updates. Darüber hinaus betont Dona Sarkar, Chefin des Insider-Programms, dass das Build 17115 keine bekannten Probleme enthält. Sollten Tester also keine neuen Bugs entdecken, könnte es bereits die Grundlage für die finale Version von Windows 10 Version 1803 sein.

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