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Qualcomm stellt VR-Referenzdesign auf Basis des Snapdragon 845 vor

Qualcomm hat ein neues Referenzdesign eines Virtual Reality Headset vorgestellt. Es basiert auf Qualcomms neuer Mobilplattform Snapdragon 845, die unter anderem Samsungs kommendes Flaggschiff-Smartphone Galaxy S9 antreiben wird. Das Referenzdesign richtet sich unter anderem an Hersteller wie die Facebook-Tochter Oculus oder HTC, die darauf aufbauend eigene Produkte entwickeln sollen.

Allerdings begrenzt Qualcomm den Einsatz des Snapdragon 845 nicht auf Virtual Reality – es spricht stattdessen von Xtended Reality (XR), was Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality umfassen soll. Die Xtended-Reality-Plattform wird das Unternehmen auch auf dem Mobile World Congress zeigen, der nächste Woche in Barcelona startet.

Der Snapdragon 845 verspricht aufgrund seiner höheren Performance ein umfassenderes VR-Erlebnis. Dazu soll auch der neue Grafikchip Adreno 630 beitragen. Zu der XR-Plattform gehören aber auch in das Headset integrierte Sensoren und Kameras, die sechs Freiheitsgrade (Degrees of Freedom, DoF) ermöglichen sollen. Zudem können sie Objekte in der realen Welt erkennen, um sie beispielsweise in eine virtuelle Welt zu integrieren. Kabel oder externe Sensoren werden laut Qualcomm nicht benötigt.

Eine Adreno Foveation genannte Technik kombiniert nach Unternehmensangaben Grafikrendering und Eye-Tracking. Das Referenzdesign soll in der Lage sein zu erkennen, wohin der Nutzer schaut, um die Grafikressourcen auf diesen Bereich zu konzentrieren.

„Daydream funktioniert gut mit dem Snapdragon 845. Wir sind in der Lage, deutliche Leistungsverbesserungen und Optimierungen zu erzielen, die wir mit anderen Plattformen nicht erreichen können“, wird Amit Singh, für Google AR und VR zuständiger Vice President, in einer Pressemitteilung zitiert. „Mit dem Snapdragon 845 können wir ein hochqualitatives VR-Erlebnis mit geringen Latenzen, hohen Bildwiederholraten und gleichmäßigem Head-Tracking erreichen.“

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Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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