Google rollt Google Pay aus

Android Pay gibt es nicht mehr. Mit einem neuen Branding und Features aus mehreren Diensten will Google den eigenen Bezahl-Service besser im Markt etablieren. Neu ist auch eine API über die Entwickler den Dienst in die eigenen Web-Seiten integrieren können.

Google startet wie im Januar angekündigt mit dem Bezahldienst Google Pay for Android. Der Service hieß bislang Android Pay, doch die neue App ändert nicht nur den Namen, sondern bringt auch neue Funktionen mit, die zusätzliche Nutzer anziehen sollen. Nutzer dieser App können sowohl im Netz wie auch in Geschäften mit dieser App bezahlen. Anwender von Android Pay bekommen automatisch das Update. Neue Nutzer können ab sofort die App herunter laden.

Statt Wallet und Android Pay wird es künftig nur noch Google Pay geben, mit dem Google sämtliche Finanzdienstleistungen bündelt (Bild: Google)Statt Wallet und Android Pay wird es künftig nur noch Google Pay geben, mit dem Google sämtliche Finanzdienstleistungen bündelt (Bild: Google)

Eines dieser neuen Funktionen ist eine neue Version von Google Wallet, über das man Geld anfordern und schicken kann. Dieses Feature nennt der Anbieter jetzt Google Pay Send. Diese Funktion wird aber zunächst nur in den USA und im Vereinigten Königreich verfügbar sein.

Im Grunde hat Google der App einen neuen Anstrich verpasst und neue Funktionen werden eher sparsam eingeführt. Eine wichtige Neuerung aber ist, dass über den Homescreen jetzt Ladengeschäfte angezeigt werden, in denen man mit Google Pay bezahlen kann. Diese Liste ist auf den einzelnen Nutzer zugeschnitten und aktualisiert sich, je nachdem welche Shops besucht wurden und wo sich der Anwender aufhält. Darüber hinaus können alle Käufe auf dem Homescreen angezeigt werden und die App unterstützt auch Bonusprogramme von Anbietern.

HIGHLIGHT

EMM – ein nützliches Werkzeug zur Einhaltung der DSGVO

Am 25. Mai 2018 tritt die europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. In diesem Dokument finden Unternehmen Rahmenbedingungen, mit denen sie ihre Richtlinien für mobilen Datenschutz und mobile Sicherheit sowie die Durchsetzungskonzepte bewerten können.

Google legt laut eigenen Angaben vor allem Wert darauf, dass die App so einfach wie möglich zu Starten und zu Benutzen ist. In einigen Fällen kooperiert Google daher mit Banken. Beispiele sind die Bank of America oder die polnische Mbank oder die tschechische MONETA. In Europa kooperieren zudem Banken in Spanien und Irland. Kunden dieser Institute können aus ihrem Konto heraus direkt Google Pay verwenden und ohne eine Installation Google Pay verwenden.

Gleichzeitig stellt Google auch eine neue API für die Betreiber von Webseiten, die diese Bezahlmethode unterstützen wollen vor. Über diese API können die Betreiber schnell verifizieren, ob ein Nutzer Google Pay aktiviert hat. Die Implementierung sei laut Google für Entwickler leicht umzusetzen. Das liegt auch daran, dass Pay keine eigenen Transaktionen durchführt, sondern lediglich die Kontodaten an den betreffenden Transaktionsanbieter weiter leitet. Einige Apps wie AirBnB oder Fandango unterstützten den neuen Service bereits. Wann Google mit diesem Pay-Serivce auch in Deutschland startet ist bislang nicht bekannt.

VERANSTALTUNGSHINWEIS

SolarWinds Roadshow: 15. Mai in Düsseldorf – 16. Mai in Berlin – 17. Mai in Hamburg

Zusammen mit NetMediaEurope veranstaltet Solarwinds eine Vortragsreihe zum Thema "Einheitliches Monitoring für die IT-Komplexität von heute. Der Eintritt ist frei.

Tipp: Wie gut kennen Sie Google? Testen Sie Ihr Wissen – mit dem Quiz auf silicon.de.

Themenseiten: App, Google

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