Microsoft will Dropbox und Google Drive mit kostenlosem OneDrive Anwender abjagen

Microsoft will OneDrive for Business mehr Anwender verschaffen. Dafür bietet Microsoft jetzt Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern gratis den Service OneDrive for Business an. Allerdings nur so lange wie ein bestehender Vertrag mit Google Drive, Box oder Dropbox gilt. Das Angebot gilt jedoch nur für Neukunden. Anwender mit bestehenden Verträgen hingegen sind nicht für das Programm qualifiziert.

Ab dem 6. Februar bis zum 30. Juni können Neukunden den Rabatt bekommen. Abhängig vom der Laufzeit der bestehenden Verträge mit den Konkurrenzdiensten können Anwender bis zu drei Jahre das kostenlose Angebot nutzen. Microsoft bietet jedoch keine Kompensation für die laufenden Kosten eines Vertrages mit den genannten Anbietern. Im Rahmen dieser Aktion bekommen Anwender die Standalone-Version des Services. Diese kann dann in die Suite Office 365 integriert werden. Dafür werden jedoch wiederum Kosten fällig.

Als Vorteile für Anwender durch OneDrive for Business nennt Microsoft, Kosten, Nutzerschnittstellen, Sicherheit und natürlich die nahtlose Integration mit Office 365. Zudem müssten Anwender, die Produkte von Microsoft nutzen, die bereits OneDrive beinhalten, dann weniger Anbieter verwalten.

Laut Microsoft nutzen derzeit mehr als 350.000 Unternehmen und Organisationen OneDrive for Business. Darunter sind Nutzer wie Accenture oder der US-Baumarkt Lowe’s mit 250.000 Mitarbeitern oder Accenture mit über 400.000 Mitarbeitern.

Die Aktion bedeute auch keinen Rückzug von der Strategie, dass Microsoft auch Angebote von Drittanbietern unterstützt. So werde Microsoft weiterhin zum Beispiel Box als Cloud-Storage auf Azure unterstützen, wenn Kunden dies wünschen. Auch die Integration von Dropbox mit Office 365 und Teams sei nicht von der Aktion berührt.

Für die Anwender, die sich für das Angebot entscheiden, biete Microsoft auch die Möglichkeit über FastTrack die Migration abzubilden. fasttrack.microsoft.com so der Corporate Vice President Ron Markezich in einem Blogbeitrag.

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Martin Schindler

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