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Galaxy S9: Samsung plant Vorstellung zum Mobile World Congress im Februar

Samsung wird sein neues Flaggschiff Galaxy S9 nicht auf der CES vorstellen, sondern auf dem Mobile World Congress im Februar. Das stellte DJ Koh, Präsident von Samsungs Mobilsparte, auf einer Pressekonferenz während der Elektronikmesse in Las Vegas klar. Damit sind Gerüchte von einer Vorstellung schon im Januar widerlegt.

Rendering von Galaxy S9 (Bild: @OnLeaks)

Das Galaxy S8 war im letzten Jahr bei einem Unpacked Event präsentiert worden, das im März in New York stattfand – und der Verkaufsstart war im April erfolgt. Die Vorstellung von Galaxy S9 wird damit einem Monat früher erfolgen und vermutlich im März dieses Jahres in den Verkauf kommen. Den offiziellen Termin der Markteinführung will Samsung aber erst zum Mobile World Congress nennen, der am 26. Februar in Barcelona beginnt.

Samsungs Galaxy S9 wird voraussichtlich als erstes Samsung-Smartphone eine Speicherkapazität von 512 GByte vorhalten. Anfang Dezember meldete der Hersteller die beginnende Serienproduktion des nach eigenen Angaben branchenweit ersten 512 GByte großen eUFS-Speichers. Die Speichermodule sollen eine „beispiellose Speicherkapazität und herausragende Leistung für kommende Flaggschiff-Smartphones und –Tablets“ bieten.

Faltbares Smartphone: Samsung Galaxy X

Koh erklärte jetzt außerdem Samsungs Absicht, im nächsten Jahr sein faltbares Smartphone an den Start zu bringen. Noch im letzten Jahr hatte er vor Journalisten in Südkorea eine Markteinführung des „Galaxy X“ in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Die Verzögerung sei insbesondere auf die erforderliche Anpassung der Bedienoberfläche zurückzuführen. Laut Koh arbeiten die Entwickler aber engagiert daran, die Probleme zu überwinden. Von Branchenquellen ist zu hören, dass die Produktion der faltbaren Smartphones mit flexiblen 7,3-Zoll-OLED-Displays gegen Ende 2018 anlaufen soll.

Der Chef von Samsungs Mobilsparte avisierte die Einführung von Bixby 2.0 innerhalb dieses Jahres. Er betonte, dass bis 2020 alle neuen Samsung-Geräte den virtuellen Assistenten unterstützen sollen. „Viele Firmen haben AI-Kompetenz, aber nur wenige haben Hardware-Kompetenz“, sagte DJ Koh. „Wir haben zwar ein wenig später als andere damit begonnen. Aber wir sind sicher, dass wir den Nutzern die beste Erfahrung bieten werden.“

Spracherkennung, künstliche Intelligenz und eine verbindende Plattform sollen in den kommenden Jahren auch Samsungs Haushaltsgeräten zugutekommen. Die für Smartphones eingeführte Bixby-AI-Plattform will der südkoreanische Konzern auch auf andere Geräte ausweiten, wie Samsung-Mobile-CTO Injong Rhee im letzten Jahr sagte. Als „Interface für Ihr Leben“ soll Bixby auch auf Geräten wie Klimaanlagen und Fernsehgeräten ankommen.

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ZDNet.de Redaktion

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