Categories: Workspace

Bis 19.12: Google Pixel 2 und Pixel 2 XL 150 Euro günstiger

MediaMarkt und Saturn bieten die beiden aktuellen Google-Smartphones Pixel 2 und Pixel 2 XL für 649 Euro respektive 789 Euro an. Das entspricht einer Ersparnis gegenüber dem regulären Preis in Höhe von 150 Euro. Die Aktion läuft noch bis zum 19.12. Anfang des Monats gab es ein ähnliches Angebot. Damals waren die beiden Google-Smartphones sogar 200 Euro günstiger.

Google hatte die beiden Android-Smartphones Anfang Oktober vorgestellt. Beide Geräte unterscheiden sich nur durch die Größe der OLED-Displays: Das Pixel 2 kommt auf 5 Zoll bei 1.920 x 1.080 Punkten, das Pixel 2 XL auf 6 Zoll mit 2.880 x 1.440 Pixeln.

Dem aktuellen Trend entsprechend ist das Displays des 6-Zoll-Modells fast randlos, allerdings nicht so weit um die Flanken gezogen wie beispielsweise beim Samsung S8+. Ähnlich diesem ist aber das Seitenverhältnis, das bei Pixel 2 XL 18:9 beträgt, das Pixel 2 kommt auf die gewohnten 16:9. Das größere Modell ist also etwas in die Länge gezogen, was dafür sorgen dürfte, dass es in den meisten Hosentaschen noch bequem Platz findet. Die Bildschirme besitzen einen eingebauten zirkularen Polfilter, der auch das Betrachten durch Sonnenbrillen ermöglichen soll. Beim 5-Zoll-Modell verzichtet Google auf das Randlos-Design. Beide Modelle haben Stereolautsprecher an der Frontseite.

Das Gehäuse ist bis auf den oberen Rand auf der Rückseite, wo wohl die Antennen sitzen, vollständig aus Aluminium gefertigt und mit einer so genannten „Hybrid-Beschichtung“ versehen. Das soll die Handys rutschfest machen. In seinen technischen Daten weist Google darauf hin, dass etwaige Abfärbungen von Kleidung mit Haushaltsreinigern entfernt werden können. Lange untertauchen darf man die neuen Pixels dabei nicht, denn sie sind weiterhin nur nach IP67 spritzwassergeschützt, Samsung bietet schon länger IP68, was auch kurze Vollbäder erlaubt.

Hergestellt wird das Pixel 2 bei HTC, das Pixel 2 XL bei LG. Von HTC, bei dem laut Google 2.000 Ingenieure an den Geräten arbeiten, hat Google den druckempfindlichen Rahmen übernommen. Darüber kann, auch mit Handschuhen oder feuchten Fingern, eine vordefinierte Aktion gestartet werden. Beispielsweise lässt sich so ein Foto aufnehmen oder der Google-Assistent starten.

Dieser Assistent kann jetzt mit dem vorinstallierten Android 8 „Oreo“ auch komplexe Aktionen mit einem Sprachbefehl starten. Google zeigte das mit einer Aktion für die Heimfahrt nach der Arbeit: Textnachrichten wurden vorgelesen, die Verkehrslage ebenso, und der zuletzt gehörte Podcast startete an der Stelle der letzten Pause. Für die Integration mit anderen Diensten des Unternehmens soll auch sorgen, dass für eine noch nicht genau benannte Zeit der neue Assistent Google Home Mini mitgeliefert wird. Wie bei Google-Geräten üblich, gibt es neue Android-Versionen und Sicherheitsupdates sofort nach Erscheinen. Drei Jahre lang sollen die neuen Pixels so unterstützt werden.

Großen Wert legt Google auf die Kamera, was wörtlich zu nehmen ist: Es gibt an der Rückseite nur ein Objektiv, dahinter einen Sensor mit 12 Megapixeln. Dennoch sollen die Funktionen und Bildqualität den angesagten Doppelkameras entsprechen. Dazu nimmt die Linse mit einer Anfangsblendenöffnung von f 1,8 unter anderem stets mehrere Bilder auf, die automatisch zu HDR-Bildern kombiniert werden. Ebenso lassen sich als „Motion Photos“ drei Sekunden nach dem ersten Bild als Mini-Video speichern. Der Porträt-Modus kann Personen und Objekte mit geringer Schärfentiefe freistellen, dazu soll die Software anhand mehrerer Aufnahmen eine echte Tiefenanalyse des Motivs erstellen. All das läuft von selbst, wenn der entsprechende Modus angewählt wurde. Google zufolge erreichen die Pixel-Kameras 98 Punkte im Qualitätstest DXOMark, mehr als jedes Smartphone zuvor. Einen Rekord setzte auch das erste Pixel, das dann aber von Samsungs und Apples Flaggschiffen geschlagen wurde – Google überholt nach eigenen Angaben die Konkurrenz nun wieder.

Der Rest der Ausstattung bewegt sich an der Spitze dessen, was auch andere Highend-Smartphones bieten: 4 GByte RAM, Qualcomms Snapdragon 835, Bluetooth 5.0 und ac-WLAN und LTE sind geboten. Was fehlt, ist wie bei den aktuellen iPhones ein analoger Kopfhöreranschluss und ein Steckplatz für microSD-Karten. Dafür sind gleich 64 GByte Flash-Speicher in den kleineren Versionen eingebaut. Einen Adapter für analoge Kopfhörer, die dann an die USB-C-Buchse kommen, liefert Google mit.

WEBINAR

Ransomware Protection: Praxisleitfaden für den Schutz ihres Unternehmens

Helge Husemann, Product Marketing Manager EMEA von Malwarebytes, stellt in dem 60-minütigen Webinar die neue Sicherheitslösung Malwarebytes Endpoint Protection vor, die ein mehrstufiges Sicherheitskonzept enthält und damit einen effektiven Schutz vor modernen Bedrohungen wie WannaCry, Petya und anderen Angriffen bietet.

Kai Schmerer

Kai ist seit 2000 Mitglied der ZDNet-Redaktion, wo er zunächst den Bereich TechExpert leitete und 2005 zum Stellvertretenden Chefredakteur befördert wurde. Als Chefredakteur von ZDNet.de ist er seit 2008 tätig.

Recent Posts

Was macht attraktive Onlineshops und Co. in den Augen von Kunden aus?

Onlineshopping ähnelt zunehmend einem persönlichen Einkaufserlebnis in einem Offline-Geschäft. Mittlerweile haben Unternehmen reichliche Erfahrungen sammeln…

18 Stunden ago

Intel übertrifft die Erwartungen im vierten Quartal

Der Umsatz steigt auf 19,5 Milliarden Dollar. Es ist der höchste Quartalsumsatz in der Geschichte…

2 Tagen ago

Android-Apps unter Windows 11: Microsoft kündigt Betatest für Februar an

Microsoft realisiert die Funktion in Zusammenarbeit mit Intel und Amazon. Eigentlich sollte Windows 11 schon…

2 Tagen ago

Gartner: CO2-Emissionen von Hyperscalern beeinflussen Cloud-Einkauf

Nachhaltigkeitsinvestitionen werden zunehmen, da Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) die Berichterstattung der Unternehmen verändern.

2 Tagen ago

US-Handelsministerium: Chipkrise zieht sich bis ins zweite Halbjahr 2022

Ein Grund für die anhaltende Knappheit ist die weiterhin hohe Nachfrage. Ereignisse wie die Corona-Pandemie…

3 Tagen ago

Android-Malware stiehlt Geld und löscht Daten

Der Trojaner BRATA nimmt inzwischen auch Nutzer in den USA und Spanien ins Visier. Er…

3 Tagen ago