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US-Verbraucherschützer ziehen Empfehlung für Microsofts Surface-Laptops zurück

Die US-Verbrauchschutzorganisation Consumer Reports hat ihre Empfehlungen für bestimmte Surface-Produkte von Microsoft zurückgezogen. Davon betroffen sind das Surface Laptop mit 128 und 256 GByte Speicher und das Surface Book mit 128 und 512 GByte Speicher. Demnach kritisierten Verbraucher zuletzt bei Umfragen die Zuverlässigkeit der Geräte.

Surface Laptop (Bild: Sarah Tew / CNET.com)

Eine Befragung von Nutzern ergab, dass 25 Prozent der Microsoft-Laptops den Eigentümern in den ersten zwei Jahren nach dem Kauf Probleme bereiten. Die gesammelten Daten waren laut Consumer Reports ausreichend, um eine Vorhersage für die Zuverlässigkeit von Microsofts Surface-Produkten zu treffen. Als Folge gilt die Rücknahme der Kaufempfehlung auch für das erst im Mai vorgestellte Surface Pro.

Allerdings zeigten die Beschwerden auch, dass die Probleme häufig nicht durch Hardwarefehler, sondern durch Software verursacht werden. Demnach reklamierten Nutzer häufig Boot-Probleme und gelegentliche Abstürze. Für diese Fehler hat Microsoft bereits Software-Updates veröffentlicht.

Apple sticht als die zuverlässigste Laptop-Marke hervor. Microsoft auf der anderen Seite ist weniger zuverlässig als die meisten anderen Marken. Aufgrund der vergleichsweise höheren Ausfallrate können Microsoft-Laptops derzeit nicht von Consumer Reports empfohlen werden“, teilte die Organisation nun mit.

Erfahrungen von Verbrauchern mit 41.304 Laptops ausgewertet

In die Umfrage flossen laut Consumer Reports Erfahrungen von Verbrauchern mit 41.304 Laptops ein, die zwischen 2014 und dem ersten Quartal 2017 neu gekauft wurden. Die Schätzungen zur Zuverlässigkeit berücksichtigen demnach auch, wie viele Stunden ein Gerät pro Woche benutzt wird.

Dabei kommen Microsofts Produkte auf eine geschätzte Ausfallrate von 25 Prozent. Sie bilden somit das Schlusslicht in der Statistik. Dem Spitzenreiter Apple bescheinigen die Verbraucherschützer immerhin noch eine Ausfallrate von 10 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Dazwischen liegen beispielsweise Samsung mit 16 Prozent, Acer mit 18 Prozent, HP und Asus mit 20 Prozent und Dell mit 22 Prozent.

HIGHLIGHT

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Wer ein Notebook mit Windows 10 S verwendet, bindet sich automatisch an Edge und Bing. Auch frei erhältliche Software kann dann nicht mehr genutzt werden. Immerhin ist erlaubt, ein Windows-10-S-Gerät auf Windows 10 Pro upzugraden.

Anzumerken ist, dass Microsoft tatsächlich regelmäßig Firmware-Updates für seine Surface-Geräte veröffentlicht, die auch Probleme mit der Hardware beheben sollen. Den Versionshinweisen zufolge sollen diese Updates immer wieder die Stabilität beim Start, die Akkulaufzeit und auch die Stabilität des Systems verbessern. Microsofts Support-Website nennt zudem als „beliebte Themen“ unter anderem „Surface lässt sich nicht einschalten oder wird nicht aus dem Standbymodus reaktiviert“ und „Surface lässt sich nicht starten, der Akku lässt sich nicht aufladen oder Windows startet nicht“.

Die Reparaturspezialisten von iFixit haben im Juni das Surface Laptop von Microsoft als eines der am schlechtesten zu reparierenden IT-Geräte bezeichnet. Mit einem Ergebnis von 0 von 10 Punkten fällt es sogar hinter Tablets wie das iPad zurück. Das erreicht immerhin 2 von 10 Punkten. Auch das neue Surface Pro ist nur sehr schlecht zu reparieren. Es erhält von iFixit nur einen von 10 Punkten.

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[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]

Tipp: Was wissen sie über Microsoft? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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