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Studie: Python ist die beliebteste Programmiersprache – Go und Swift holen auf

IEEE Spectrum hat sein Ranking der beliebtesten Programmiersprachen aktualisiert. Es wird nun von Python angeführt, das seinen Aufstieg fortsetzte und sich gegenüber dem Vorjahr erneut um zwei Plätze verbesserte. Google Go und Apple Swift verkürzten indes den Abstand zur Spitze.

Auf den weiteren Plätzen folgen C mit 99,7 von 100 möglichen Punkten, Java (99,5 Punkte) und C++ (97,1 Punkte). 2016 belegte C den ersten Platz, gefolgt von Java, Python und C++.

Die Plätze 5 bis 8 gingen wie im Vorjahr – jedoch in einer anderen Reihenfolge – an C#, R, JavaScript und PHP. Google Go verbesserte sich um 3,2 Punkte auf 75,1 Punkte. Apple legte sogar um 3,6 Punkte zu und schaffte es mit 73,7 Punkten erstmals in die Top Ten. Es war zudem das größte Wachstum der laut IEEE Spectrum zehn beliebtesten Programmiersprachen.

Die Statistik basiert auf „10 sorgfältig ausgewählten Datenquellen“, darunter Google Search, TIOBE Rankings, GitHub, Reddit, Hacker News und Stack Overflow. Sie kombiniert 12 verschiedene Kriterien wie die Beliebtheit bei Open-Source-Projekten oder wie häufig eine Programmiersprache als Anforderung in Stellenanzeigen genannt wird.

Je nach Kriterium ergibt sich folglich auch ein anderes Bild. Geht es um die Anforderungen von Arbeitgebern, ist Java die führende Programmiersprache, gefolgt, von C, Python, C++, JavaScript, C#, PHP, HTML, Ruby und Swift. Open-Source-Programmierer wiederum geben Python den Vorzug vor C++, Java, C, Swift, C#, JavaScript, HTML, Ruby und Go.

IEEE Spectrum weist zudem darauf hin, dass das aus 48 Sprachen bestehende Ranking im zweiten Jahr in Folge keine Neueinsteiger hat. „Wir scheinen in eine Phase der Konsolidierung eingetreten zu sein, da Programmierer scheinbar noch die Tools verdauen, die auf das explosionsartige Wachstum von Cloud, Mobile und Big-Data-Applikationen ausgerichtet sind“, heißt es im Blog des Fachmagazins IEEE Spectrum.

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[mit Material von Liam Tung, ZDNet.com]

Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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