Categories: ÜbernahmeUnternehmen

HPE kauft Hyperkonvergenz-Start-up SimpliVity

Hewlett Packard Enterprise hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von SimpliVity unterzeichnet. Der Anbieter von hyperkonvergenten Infrastrukturen soll HPE helfen, sein Hybrid-Cloud-Geschäft zu stärken. Der Kaufpreis beträgt 650 Millionen Dollar in bar.

Laut CEO Meg Whitman passt die Akquisition zu HPEs Strategie, hybride IT für Kunden zu vereinfachen. „Immer mehr Kunden suchen nach Lösungen, die ihnen einfache, hochgradige belastbare On-Premise-Infrastrukturen auf Cloud-Niveau bringen. Genau darauf sind wir ausgerichtet.“

Das 2009 gegründete und in Westborough (Massachusetts) ansässige Unternehmen ist laut HPE einer der Marktführer für hyperkonvergente Infrastrukturen. SimpliVitys Produkte will HPE unter anderem mit seinen eigenen 3PAR-Storagesystemen und Multi-Cloud-Management-Tools kombinieren. Zudem will HPE vorerst an seiner Produkt-Roadmap festhalten und seine hyperkonvergenten Systeme HC 380 und HC 250 parallel zu den Systemen von SimpliVity verkaufen.

ANZEIGE

So lassen sich Risiken bei der Planung eines SAP S/4HANA-Projektes vermeiden

Ziel dieses Ratgebers ist es, SAP-Nutzern, die sich mit SAP S/4HANA auseinandersetzen, Denkanstöße zu liefern, wie sie Projektrisiken bei der Planung Ihres SAP S/4HANA-Projektes vermeiden können.

Darüber hinaus plant HP, SimpliVitys Omni-Stack-Software für seine ProLiant-DL380-Server anzubieten. Ab dem zweiten Halbjahr 2017 soll es eine eigene ProLiant-Produktlinie geben, die SimpliVitys Software aber Werk integriert.

Zu den Vorteilen der Omni-Stack-Software von SimpliVity zählt HPE integrierten Datenschutz, Unterstützung für reinen Flash-Storage und hybride Speicherlösungen sowie die Verfügbarkeit spezieller Beschleunigerkarten. Zudem funktioniere der Omni Stack mit allen Hypervisorn und x86-Serverplattformen. HPE stellt aber auch die API-Integration mit Applikationen von Drittanbietern heraus.

Loading ...

SimpliVity verfügt mit OmniCube auch über eine eigene Serverlösung. Seine Software kommt außerdem auf Produkten von Huawei und Lenovo sowie Cisco-UCS- und Dell-PowerEdge-Servern zum Einsatz. Welche Auswirkungen der Verkauf an HPE auf diese Produkte beziehungsweise Geschäftsbeziehungen haben wird, ist derzeit nicht bekannt.

Der Abschluss der Transaktion ist, vorbehaltlich der Zustimmung von Regulierungsbehörden, für das zweite Quartal von HPEs Fiskaljahr 2017 geplant. Im darauffolgenden Geschäftsjahr soll sich die Übernahme bereits positiv auf den Konzerngewinn auswirken.

Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

Recent Posts

Ohne Passwort-Management keine IT-Sicherheit

Neben hochentwickelten Firewalls und Authentifizierungsverfahren spielt eine möglichst hohe Passwortsicherheit eine entscheidende Rolle für die…

23 Stunden ago

Starke Leistung im kompakten Desktop-PC | MSI Business & Productivity Desktop-PCs für vielseitige Anwendungen

Ein klassischer Desktop-PC im Tower-Format ist nicht für jeden geeignet, besonders bei begrenztem Arbeitsraum. MSI…

1 Tag ago

Silicon Security Day Europe

Wie kann Künstliche Intelligenz helfen, den Krieg gegen Ransomware und "Nukleare" Ransomware 3.0 zu gewinnen?

1 Tag ago

Silicon Security Day Austria

Beim Silicon Security Day in Österreich am 2. Juni 2022 ab 9:45 Uhr dreht sich…

1 Tag ago

ONLYOFFICE kündigt umfangreiches Update für Kollaborationsplattform und Dokumenten-Editoren an

Die quelloffene Online-Office-Lösung ONLYOFFICE kündigt ein umfangreiches Update für ihre Kollaborationsplattform (ONLYOFFICE Workspace 12.0) und…

1 Tag ago

VeeamON: Veeam wird Marktführer bei Data Protection

Auf der Konferenz VeeamON zeigt sich Veeam sehr optimistisch. Die Zahlen unabhängiger Marktforscher bestätigen den…

2 Tagen ago