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SAP bestätigt Kauf von Altiscale

SAP informiert über eine bereits abgeschlossene Übernahme, nämlich des Big-Data-Start-ups Altiscale aus Palo Alto, Kalifornien. Im August hatte es diesbezüglich Gerüchte gegeben, die der Konzern damals nicht kommentieren wollte. Jetzt schreibt er, die Plattform für Big-Data-as-a-Service (BDaaS) werde übergreifend in seinen Lösungen Einzug halten.

Zugleich heißt es, dass Altiscale als BDaaS-Angebot unter diesem Namen verfügbar bleibt. Ein Kaufpreis wird nicht genannt. Altiscale ermöglicht es, Dienste wie Hadoop und Spark in der Cloud auszuführen. Zu seinen Rivalen zählen Amazon Elastic MapReduce, Google Cloud Dataproc und Microsoft HDInsight.

Für SAP bedeutet die Verstärkung, dass es Kunden für umfassende Datendienste nicht mehr an Konkurrenten verweisen muss. Nach seiner Auslegung verstärkt Altiscale auch zahlreiche strategische Initiativen, darunter die SAP HANA Cloud Platform, Internet der Dinge (IoT), Analytics, „Lines of Business„-Cloud-Apps und Business Networks.

„Altiscale passt perfekt zu SAP, da wir beide darauf ausgerichtet sind, Unternehmen bei der erfolgreichen Nutzung von Big Data zu helfen“, heißt es in SAPs Pressemeldung. „Da Altiscale bei Big-Data-as-a-Service auf Basis von Hadoop und Spark marktführend ist, reicht SAPs Angebot im Bereich Big Data nun von einem Ende zum anderen, was Technologien, Datenplattform, PaaS, Analytics und den Applikationsstack einschließt.“

Altiscale-CEO Raymie Stata, der auch zu den Unternehmensgründern zählte, ergänzt in einem Blogbeitrag, Altiscale werde nicht nur eine neue Geschäftseinheit bei SAP bilden, sondern mit anderen SAP-Angeboten zusammenarbeiten, um die allgemeine Daten- und Plattform-Strategie voranzubringen.

Googles Big-Data-Service Cloud Dataproc war im Februar allgemein verfügbar geworden. Er basiert ebenfalls auf den quelloffenen Lösungen Hadoop und Spark. Die Engine MapReduce, die Programmierplattform Pig und die Data-Warehousing-Lösung Hive werden unterstützt. Der Preis beträgt einen US-Cent je Stunde und vCPU. Hadoop-basierte Clouddienste kann man aber etwa auch bei Start-ups wie Aleron, CenturyLink, Quobole Data Service, Rackspace und Mirantis buchen.

[mit Material von Natalie Gagliordi, ZDNet.com]

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Florian Kalenda

Seit dem Palm Vx mit Klapp-Tastatur war Florian mit keinem elektronischen Gerät mehr vollkommen zufrieden. Er nutzt derzeit privat Android, Blackberry, iOS, Ubuntu und Windows 7. Die Themen Internetpolitik und China interessieren ihn besonders.

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