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HTC 10 ab sofort für 699 Euro in Deutschland erhältlich

HTC hat die sofortige Verfügbarkeit seines Mitte April vorgestellten Smartphone-Spitzenmodells HTC 10 in Deutschland bekannt gegeben. Hierzulande bieten die Telekom und Vodafone das 5,2-Zoll-Gerät in der Farbvariante „Carbon Grey“ an, bei O2 ist es zusätzlich in „Topaz Gold“ erhältlich. Media Markt, Saturn, Amazon, 1&1, Otto und der Fachhandel führen es auch in „Glacier Silver“. Die unverbindliche Preisempfehlung für das 32-GByte-Modell beträgt 699 Euro.

Das HTC 10 ist ab sofort für 699 Euro erhältlich (Bild: Übergizmo).Zu den Besonderheiten des HTC 10 zählen das Unibody-Metallgehäuse, die weiterentwickelte Ultrapixel-Kamera sowie Hi-Res-Audio samt optimierten BoomSound-Stereolautsprechern. Bei der rückseitigen Kamera setzt HTC wieder auf seine Ultrapixel-Technologie, die im ursprünglichen HTC One und im ein Jahr später erschienenen HTC One M8 zum Einsatz kam. Die Auflösung wurde beim HTC 10 aber von 4 auf 12 Megapixel erhöht (1,55 µm pro Pixel). Eine f/1.8-Blende, ein optischer Bildstabilisator sowie ein ebenfalls im LG G5 eingesetzter Laserautofokus sollen auch bei schlechten Lichtverhältnissen scharfe Aufnahmen garantieren.

Laut Hersteller ist die Kamera innerhalb von 0,6 Sekunden einsatzbereit. Ein Pro-Modus soll erweiterte Optionen für Fotografen bieten, beispielsweise werden Aufnahmen im RAW-Format unterstützt. Die Hauptkamera wird durch eine 5 Megapixel auflösende „UltraSelfie“-Frontkamera (1,34 µm pro Pixel) mit Weitwinkelobjektiv und Bildschirmblitz ergänzt, die ebenfalls über eine lichtstarke f/1.8-Blende und einen optischen Bildstabilisator verfügt.

Zahlreiche Neuerungen bietet das HTC 10 auch in Sachen Audio. Als „Weltneuheit“ bezeichnet der Hersteller die Hi-Res-Stereo-Aufnahmefähigkeit in 24 Bit, die detaillierte Aufnahmen in einem großen Frequenzbereich ermöglichen soll. Alternativ kann auch zu 16-Bit gewechselt werden. Die überarbeiteten BoomSound-Hi-Fi-Edition-Lautsprecher mit Dolby-Audio-4-Zertifizierung sowie getrenntem Hoch- und Tieftöner-Design sollen für einen klaren Stereosound sorgen. Einer sitzt an der Unterseite des Geräts, der zweite dient zugleich als Telefon-Lautsprecher. HTC hebt insbesondere auch die Audiowiedergabe mit den mitgelieferten Hi-Res-Audio-zertifizierten Kopfhörern hervor, die an einen Kopfhörerverstärker angeschlossen werden. Auf Wunsch können Anwender individuelle Profile anlegen, die auf ihre Hörgewohnheiten zugeschnitten sind, und für jedes Ohr die Tonfrequenzen dynamisch anpassen.

Eine Besonderheit des neuen HTC-Spitzenmodells ist die verbesserte Ultrapixel-2-Kamera mit 12 Megapixeln Auflösung (Bild: Übergizmo).Das Aluminiumgehäuse ist auf der Rückseite leicht gewölbt und sein Rahmen merklich abgeschliffen. Mit einer IP53-Zertifizierung bietet das HTC 10 deutlich weniger Schutz vor Staub und Wasser als etwa Samsungs Galaxy-S7-Modelle mit IP68. Man sollte mit ihm also nicht baden oder unter die Dusche gehen. Das 5,2 Zoll große SuperLC-Display hat eine QHD-Auflösung von 2560 mal 1440 Bildpunkten, was einer Pixeldichte von 564 ppi entspricht. Es wird von einer Scheibe aus 2.5D-Gorilla-Glass mit abgerundeten Kanten vor Bruch und Kratzern geschützt.

Als Prozessor kommt Qualcomms neuer High-End-Chip Snapdragon 820 zum Einsatz. Die 64-Bit-CPU integriert vier bis zu 2,2 GHz schnelle Kerne sowie die Grafikeinheit Adreno 530. Sie hat Zugriff auf 4 GByte RAM und 32 GByte respektive 64 GByte Storage. Der interne Speicher kann dank MicroSD-Kartenslot erweitert werden.

Die Kommunikationsoptionen umfassen Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11ac, Bluetooth 4.2, NFC und LTE. Die Positionsbestimmung erfolgt via GPS und Glonass. Der fest verbaute 3000-mAh-Akku soll eine Laufzeit von zwei Tagen erreichen. Dank Qualcomms Schnelladetechnik Quick Charge 3.0 lässt er sich über den USB-Typ-C-Port laut Hersteller in 30 Minuten auf 50 Prozent laden. Ebenfalls an Bord ist ein Fingerabdrucksensor, der in 0,2 Sekunden betriebsbereit sein und bis zu fünf Finger erkennen soll.

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Als Betriebssystem dient werksseitig Android 6.0 Marshmallow, das HTC wie gewohnt um seine Sense-Oberfläche erweitert. In der neuesten Ausgabe liefert sie ein Freestyle-Layout, so dass App-Icons oder Wigdets nicht mehr an einem festen Raster ausgerichtet sind, sondern frei auf dem Bildschirm platziert werden können. Auch Überlagerungen und Gruppierungen sind möglich. Zudem verspricht HTC weniger Bloatware und mehr Original-Google-Apps wie Kalender oder Galerie statt selbstentwickelte Anwendungen mit gleicher Funktion.

Das HTC 10 misst 14,6 mal 7,2 mal 0,9 Zentimeter und wiegt 161 Gramm. Als Zubehör hat der Hersteller die halbtransparente und flexible „Ice View“-Hülle im Programm. Sie erlaubt im geschlossen Zustand eine Bedienung des Smartphones, etwa um einen Anruf anzunehmen, ein Foto aufzunehmen oder ein Musikstück zu überspringen.

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Björn Greif

Björn kam nach seinem Magisterstudium und Ausflügen in den Sportjournalismus 2006 als Volontär zu ZDNet. Im Anschluss wurde er Redakteur und hat mehr als 12.600 Nachrichten zu tagesaktuellen Themen verfasst, mit Schwerpunkt auf Business, Hardware und Mobile.

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