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Microsoft stellt Preview von Skype for Business für OS X vor

Microsoft hat eine erste Preview der Mac-Version von Skype for Business zum Download freigegeben. Sie steht Unternehmen allerdings nur auf Einladung zur Verfügung. In den kommenden Wochen will Microsoft das Testprogramm schrittweise auf alle interessierten Nutzer ausweiten.

Bei der ersten Vorabversion haben sich die Entwickler auf Funktionen für die Zusammenarbeit in Unternehmen konzentriert. Skype for Business bietet einen Kalender für Telefonkonferenzen, die Möglichkeit, aus Konferenzen heraus Sofortnachrichten zu verschicken und Desktopinhalte an andere Konferenzteilnehmer weiterzuleiten.

In Abständen von vier bis sechs Wochen sollen zwei weitere Testversionen folgen. Die Preview 2 soll neue Funktionen rund um Kontakte und Messaging bringen. Mit der Preview 3 erhält Skype for Business für Mac OS X dann eine Telefoniefunktion. Eine parallele Nutzung von Lync for Mac 2011 ist mit der ersten Preview möglich.

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Das Release to Manufacturing ist weiterhin für das dritte Quartal 2016 geplant. Danach will Microsoft neue Funktionen und Fehlerkorrekturen im Rahmen regulärer Updates zur Verfügung stellen. Eines dieser Updates soll schließlich auch Verbindungen zwischen Skype for Business und der Consumer-Version von Skype ermöglichen.

Nach Angaben des Unternehmens ist Skype for Business keine neue Version von Lync for Mac. Stattdessen sei der Skype-Client für Unternehmen von Grund auf neu entwickelt worden. Er soll zudem denselben Funktionsumfang bieten wie der Windows-Client – in einigen Fällen sogar zusätzliche Features.

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Interessierte Nutzer können sich ab sofort für die Skype for Business Preview registrieren. Die ersten Einladungen sollen schon in Kürze an IT-Administratoren ausgegeben werden.

Die Business-Version von Skype bietet Microsoft seit April 2015 als Nachfolger der Kommunikationslösung Lync an. iOS- und Android-Clients sind seit Oktober beziehungsweise Dezember 2015 erhältlich.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die ZDNet-Redaktion. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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