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Chinesisches Konsortium bietet 1,2 Milliarden Dollar für Opera Software

Der Browserentwickler Opera Software hat von einem Konsortium chinesischer Internetfirmen ein Angebot über 1,2 Milliarden Dollar in bar für den Kauf sämtlicher Unternehmensanteile erhalten. Das Konsortium, dem unter anderem der Online-Spieleentwickler Kunlun Tech und der Sicherheitsanbieter Qihoo 360 angehören, wird von den Investmentfonds Golden Brick und Yonglian unterstützt. Operas Verwaltungsrat empfiehlt, das Angebot anzunehmen, wie das norwegische Unternehmen mitteilt.

Die 1,2 Milliarden Dollar entsprechen einem 53-prozentigen Aufschlag auf den Schlusskurs der an der Osloer Börse gehandelten Opera-Aktie vom 4. Februar. Der Handel mit dem Papier war nach aufkommenden Gerüchten über eine Übernahme zwei Tage lang ausgesetzt worden.

„Eine Akquisition von Opera durch das Konsortium erscheint aus strategischer und ökonomischer Sicht logisch“, erklärte Opera-CEO Lars Boilesen. „Im Besitz des Konsortiums wird Opera seine Position stärken, um Nutzern und Partnern noch größere Innovationen zu liefern und unsere Expansions- sowie Wachstumspläne zu beschleunigen.“

Opera Software hatte sich seit August 2015 nach einem Käufer umgesehen, nachdem sein Anteil am Browsermarkt schrumpfte und auch das mobile Werbegeschäft hinter den Erwartungen zurückblieb. Es beauftragte Morgan Stanley International und ABG Sundal Collier mit der Suche nach möglichen Interessenten, zu denen auch Microsoft, Google und Facebook gezählt wurden.

„Unser Board hat eine gründliche Prüfung der Bedingungen und Konditionen des Angebots durchgeführt und es einstimmig empfohlen. Wir loben das Management-Team für ihre Arbeit im Sinne der Anteilseigner, Angestellten und anderer Opera-Stakeholder“, sagte Sverre Munck, Vorsitzender von Operas Board of Directors.

HIGHLIGHT

Produktiver arbeiten mit Unified Communications & Collaboration

Mit Unified Communications & Collaborations können Unternehmen die Produktivität der Anwender steigern, die Effizienz der IT verbessern und gleichzeitig Kosten sparen. Damit die unbestrittenen Vorteile einer UCC-Lösung sich in der Praxis voll entfalten können, müssen Unternehmen bei der Implementierung die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur überprüfen.

Im Namen des Konsortiums erklärte Kunlun-CEO Yahui Zhou: „Opera ist ein anerkanntes Mobile-Internet-Unternehmen mit einem großen Markenwiedererkennungswert und weltweitem Einfluss. Unter Führung seines exzellenten Management-Teams hat es in den vergangenen Jahren in den Bereichen Mobilbrowser und mobile Werbung beachtliche Erfolge erzielt.“

Einige größere Aktionäre, die zusammen rund 33 Prozent an Opera Software halten, haben dem Angebot bereits zugestimmt. Dasselbe gilt für Mitglieder des Boards sowie des Führungsteams, die Anteile an dem Unternehmen besitzen.

Die Übernahme unterliegt den üblichen Regulierungsbedingungen. Außerdem müssen Kunluns Aktionäre noch in der Hauptversammlung darüber abstimmen, ob sich die Firma tatsächlich an dem Konsortium beteiligen soll. Mit einer Entscheidung wird Anfang März gerechnet. Die Annahmefrist für das Angebot läuft spätestens am 15. März aus.

[mit Material von Jake Smith, ZDNet.com]

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Björn Greif

Björn kam nach seinem Magisterstudium und Ausflügen in den Sportjournalismus 2006 als Volontär zu ZDNet. Im Anschluss wurde er Redakteur und hat mehr als 12.600 Nachrichten zu tagesaktuellen Themen verfasst, mit Schwerpunkt auf Business, Hardware und Mobile.

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