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Google wappnet sich mit neuem Logo für das IoT-Zeitalter

Google hat zum 1. September ein neues Firmenlogo eingeführt. Der neue Schriftzug orientiert sich stilistisch am Logo des kürzlich gegründeten Mutterkonzerns Alphabet. Er verzichtet auf Serifen, wirkt flacher, nutzt aber dieselben Farben wie das bisherige Logo. Mit der Designänderung will Google zum Ausdruck bringen, dass sich die Zeit und auch das Unternehmen selbst seit der Gründung im Jahr 1998 geändert hat und seine Nutzer nicht mehr nur vom Desktop, sondern mit einer Vielzahl von Geräten auf seine Dienste zugreifen.

Wer die Google-Seite für eine Suche aufruft, kann das neue Firmenlogo nicht übersehen: In einem Doodle wird das alte Logo von einer scheinbar hinter der Eingabemaske für die Suche hervorkommenden Hand weggewischt und dann neu geschrieben.

Tamar Yehoshua, Vizepräsidentin für Produktmanagement, und Bobby Nath, Director of User Experience bei Google, begründen die Änderung des Logos in einem Blogbeitrag damit, dass sich die Welt geändert habe, in der sich Google bewege. Während früher die Mehrzahl der Nutzer von einem Desktop und damit einem Gerät mit einer einigermaßen festgelegten Größe auf den Dienst zugegriffen hätten, sei heutzutage eine große Anzahl unterschiedlicher Displaygrößen möglich.

Außerdem habe die Anzahl der Google-Dienste zugenommen: Die Suche ist schließlich nur noch einer von vielen, wenn auch weiterhin ein zentraler. Um Nutzern jederzeit zeigen zu können, dass sie einen Dienst von Google verwenden, werden auch neue Elemente eingeführt, beispielsweise ein Mikrofon in den Google-Farben. Sie „helfen euch, Google zu erkennen und mit Google zu interagieren, ob per Sprache, Touchscreen oder Tastatureingabe“, heißt es in dem Blogbeitrag. „Gleichzeitig verabschieden wir uns von dem kleinen blauen „g“-Symbol und ersetzten es durch ein Symbol, das zu unserem Logo passt.“ Dabei handelt es sich um ein großes G in der gewohnten Google-Farbkombination Blau, Rot, Gelb und Grün.

Insgesamt ist es inzwischen das siebte Logo, das Google nutzt, seit es vor 17 Jahren im kalifornischen Mountain View von den Stanford-Absolventen Larry Page und Sergey Brin gegründet wurde. Jede Designänderung hatte vor allem zum Ziel, sich Web-Trends anzupassen und den Namen auf neuen Gerätekategorien besser lesbar zu machen.

Andere Technikfirmen ändern ihr Logo ebenfalls regelmäßig. So hatte zuletzt Facebook im Juli seinem Unternehmensschriftzug dünner gestaltet, damit er auf Smartphones besser aussieht. Und Yahoo führte 2013 ein überarbeitetes Logo ein, ein Jahr nachdem CEO Marissa Mayer die Leitung des Konzerns übernommen hatte.

[mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de]

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Björn Greif

Björn kam nach seinem Magisterstudium und Ausflügen in den Sportjournalismus 2006 als Volontär zu ZDNet. Im Anschluss wurde er Redakteur und hat mehr als 12.600 Nachrichten zu tagesaktuellen Themen verfasst, mit Schwerpunkt auf Business, Hardware und Mobile.

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