Telekom bietet Amazon Fire Phone mit neuen MagentaMobil-Tarifen an

Das seit Ende Juli in den USA verfügbare Amazon Fire Phone kommt nach Deutschland. Es wird zunächst exklusiv bei der Deutschen Telekom verfügbar sein, wie der Bonner Konzern mitteilt. In Kombination mit seinen neuen MagentaMobil-Tarifen bietet er das Amazon-Smartphone ab 1 Euro an. Es lässt sich ab sofort in Schwarz mit 32 oder 64 GByte Speicher vorbestellen. Die Auslieferung erfolgt ab dem 30. September.

Zusammen mit den Tarifen MagentaMobil M und L, die neben einer Telefon- und SMS-Flatrate 1,5 respektive 3 GByte Highspeed-Volumen enthalten, kostet das Fire Phone mit 32 GByte Speicher 1 Euro. Hinzu kommen bei Abschluss eines Neuvertrags im ersten Jahr monatlich 44,95 Euro beziehungsweise 53,95 Euro, später fallen 49,95 Euro respektive 59,95 Euro pro Monat an. Wer den MagentaMobil-S-Tarif mit 500 MByte Highspeed-Volumen bucht, zahlt für das Telefon selbst einmalig 59,95 Euro und in den ersten 12 Monaten je 35,95 Euro. Danach erhöht sich der Monatsbetrag auf 39,95 Euro. Außerdem berechnet die Telekom eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 29,95 Euro.

Für die 64-GByte-Ausführung des Fire Phone verlangt der Provider in Kombination mit MagentaMobil S einmalig 139,95 Euro. Zusammen mit MagentaMobil M kostet es 79,95 Euro. Mit MagentaMobil L erhalten Nutzer das 64-GByte-Modell für 1 Euro. Wer das Amazon Fire Phone bis zum 31. Dezember kauft, erhält ein Jahr lang Amazon Prime im Wert von 49 Euro und 1000 Amazon Coins im Wert von 10 Euro hinzu. Letztere lassen sich für den Kauf von Anwendungen oder Spielen verwenden.

Das Amazon-Smartphone kommt mit einem 4,7 Zoll großen IPS-Display, das 1280 mal 720 Bildpunkte auflöst (315 ppi) und durch Gorilla Glass 3 geschützt ist. Die Quadcore-CPU Snapdragon 800 taktet mit 2,2 GHz und wird unterstützt von einer Adreno-330-GPU sowie 2 GByte RAM. Der Akku mit einer Kapazität von 2400 mAh ist laut Amazon für Videowiedergabe bis zu 11 Stunden gut. Neben zahlreichen Sensoren sind GPS, Assisted GPS, WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth 3.0, NFC sowie Stereolautsprecher an Bord.

Eine Besonderheit des Fire Phone ist das Feature Dynamic Perspective, das mittels eines komplexen Sensorsystems darauf reagiert, wie der Nutzer das Gerät hält, betrachtet und bewegt. Das ermöglicht unter anderem Darstellungen aus verschiedenen Perspektiven, indem die Position des Betrachters anhand von Gesichtsmerkmalen bestimmt und die Bilddarstellung entsprechend angepasst wird. Durch Neigen und Schwenken des Geräts lassen sich außerdem zusätzliche Informationen und Bedienelemente einblenden.

Die Objekterkennung Firefly erkennt mit einem Tastendruck Filme, Musik, Bücher, URLs, Telefonnummern, QR- & Strichcodes sowie Produkte und liefert dazu passende Informationen. URLs und Telefonnummern können direkt gespeichert beziehungsweise angerufen oder im Browser geöffnet werden. Die integrierte Kamera bietet eine Auflösung von 13 Megapixeln, F2.0-Blende sowie optische Bildstabilisierung. Sie lässt sich bei ausgeschaltetem Display schnell mit der Firefly-Taste aktivieren.

Als Betriebssystem kommt das auf Android basierende Fire OS 3.6 zum Einsatz. Außerdem untertützt das Fire Phone wie die jüngsten Kindle-Tablets das sogenannte Mayday-Feature – über einen Button für Notfälle kann sich der Anwender fast rund um die Uhr direkt mit einem Support-Mitarbeiter verbinden.

Björn Greif

Björn kam nach seinem Magisterstudium und Ausflügen in den Sportjournalismus 2006 als Volontär zu ZDNet. Im Anschluss wurde er Redakteur und hat mehr als 12.600 Nachrichten zu tagesaktuellen Themen verfasst, mit Schwerpunkt auf Business, Hardware und Mobile.

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