Acer bringt All-in-One-Tablet-Hybrid mit Vierkern-CPU und 22-Zoll-Screen

Acer hat einen Tabletop-PC mit 21,5-Zoll-Display, Intel-Bay-Trail-Prozessor und Windows 8 angekündigt. Der Aspire Z3-600 lässt sich je nach Sichtweise und Gebrauch als All-in-One-PC mit eingebautem Akku oder als Riesen-Tablet bezeichnen. Das zugrunde liegende Konzept erinnert an HPs Envy Rove 20, Sonys Vaio Tap 20 und Lenovos IdeaCentre Horizon: Durch einen beweglichen Ständer an der Rückseite lässt sich das Gerät im Winkel verstellen, bis es flach auf dem Schreibtisch aufliegt.

Der Aspire Z3-600 lässt sich als All-in-One-PC oder Riesen-Tablet verwenden (Bild: Acer).

Mit dem Aspire Z3-600 bietet Acer eine weitere Displaygröße in dieser Gerätekategorie an, denn die Modelle von HP und Sony verwenden beide einen 20-Zoll-Screen und das Lenovo Horizon einen 27-Zoll-Bildschirm. Der IPS-Touchscreen des Acer-Hybridgeräts löst 1920 mal 1080 Bildpunkte auf (Full-HD) und kann bis zu zehn Eingaben gleichzeitig verarbeiten. Damit unterstützt er mehrere simultane Anwender und eignet sich so auch für Spiele mit mehreren Personen. Per Umgebungslichtsensor passt sich die Bildschirmhelligkeit automatisch an.

Als Prozessor kommt das 2,4 GHz schnelle Pentium-Modell J2850 mit vier Kernen aus der aktuellen Bay-Trail-Generation mit integrierter HD-Grafikeinheit zum Einsatz. Ihm stehen 4 GByte DDR3-Arbeitsspeicher und eine bis zu 1 TByte große Festplatte zur Seite.

Die eingebauten Harman-Kardon-Lautsprecher und Dolby-Home-Theater-Sound sollen für einen klaren und kraftvollen Klang sorgen. Eine Verbindung zum Internet stellt der Aspire Z3-600 via Ethernet oder WLAN her. Peripheriegeräte können an je zwei USB-2.0- und USB-3.0-Ports angeschlossen werden. Auch eine HDMI-Schnittstelle, eine Webcam und Bluetooth sind an Bord.

Aufgrund des relativ hohen Gewichts eignet sich der Aspire Z3-600 nicht wirklich zum mobilen Einsatz. Dafür kann er dank Akku-Stromversorgung leicht im laufenden Betrieb im Haus umherbewegt werden. Nach rund zwei Stunden muss er aber wieder ans Stromnetz.

Das Hybridgerät soll noch im Dezember in den Handel kommen. Der Einstiegspreis liegt laut Hersteller bei 699 Euro.

[mit Material von Dan Ackerman, News.com]

Björn Greif

Björn kam nach seinem Magisterstudium und Ausflügen in den Sportjournalismus 2006 als Volontär zu ZDNet. Im Anschluss wurde er Redakteur und hat mehr als 12.600 Nachrichten zu tagesaktuellen Themen verfasst, mit Schwerpunkt auf Business, Hardware und Mobile.

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