Google stellt App-Store für Schulen vor

(Bild: Google)Google macht Schulen in den USA mit Google Play for Education einen App-Store verfügbar, der Lehrmittel für das Klassenzimmer bereithält. Die Apps, Bücher und Videos sind für allgemeinbildende Schulen vom Kindergartenalter an gedacht. Die Lehrkräfte können die Angebote nach Klassenstufe, Thema, Stichwort und Pflichtfach-Relevanz durchsuchen. Bestellte Inhalte für einzelne Schüler, ganze Klassen, Schulen oder Schulbezirke werden aus der Cloud auf Android-Tablets übertragen.

Die Apps werden durch ein Netzwerk von unabhängigen Pädagogen überprüft, versichert die FAQ zum Play Store für Schulen: „Diese Erzieher weisen das passende Thema, Klassenstufe und Pflichtfach-Standards als Metadaten zu. Sie bewerten außerdem, ob die App den Kriterien für den Gebrauch im Klassenzimmer entspricht, die Google Play for Education voraussetzt.“

Beurteilt werden die Apps nach ihrem pädagogischen Wert und der Nutzungserfahrung. Sichergestellt soll auch sein, dass keine persönlich identifizierbaren Informationen oder Schülerdaten für Zwecke gesammelt werden, die nicht mit ihrer Funktion zusammenhängen oder der Verbesserung dienen.

Apps ohne Werbung werden bevorzugt, auch wenn sie kostenlos sind. Wenn dennoch Werbung eingeblendet wird, soll sie keinen wesentlichen Anteil des Displays besetzen. Inserate müssen zudem der gleichen Alterseinschränkung wie die Anwendung selbst entsprechen, und die Regeln für die Nutzung persönlicher Daten gelten für sie gleichermaßen. Ausgeschlossen sind In-App-Käufe sowie In-App-Abonnements.

Schulen können Android-Tablets erwerben, auf denen Google Play for Education bereits vorinstalliert ist. Bereits verfügbar ist das Nexus 7 zum Preis von 229 Dollar zuzüglich 30 Dollar für Verwaltung, Support und Store. Anfang nächsten Jahres soll die Palette um das HP Slate 8 Pro sowie das Asus Transformer Pad mit 10-Zoll-Display erweitert werden. Die Geräte sind jeweils einem Schüler persönlich zugeordnet und daher nicht von mehreren Schülern abwechselnd nutzbar.

[mit Material von Chris Duckett, ZDNet.com]

Bernd Kling

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