Microsoft gibt Ausblick auf „Gemini“-Update für Office Web Apps

Microsoft hat mehr über die „Gemini“-Aktualisierung der Office Web Apps verraten. Das Office-Web-Apps-Team gab in einem Blogeintrag einen Ausblick auf Features für die Online-Ausgaben der Office-Anwendungen, die „im nächsten Jahr und darüber hinaus“ kommen sollen.

Der offiziell noch nicht bestätigte Codename Gemini steht nach Informationen von ZDNet.com für eine Reihe von Updates für Microsoft Office, deren erste Welle etwa zeitgleich mit Windows Blue erwartet wird. Die Gemini-1-Welle wird demnach aktualisierte Office-Apps im Windows-Store-Stil (ehemals „Metro“) bringen, zu denen neben einigen Office Web Apps auch Word, Excel, OneNote und PowerPoint gehören. Die Office Web Apps bieten in der Funktionalität eine Teilmenge dessen, was die Vollversionen der jeweiligen Anwendungen bereitstellen. Sie wurden zuletzt zusammen mit Office 2013 / Office 365 im Oktober 2012 aktualisiert.


Zu den angekündigten Neuerungen zählen die offizielle Unterstützung für Chrome auf Android-Tablets sowie die Zusammenarbeit in Echtzeit (statt wie bisher „gleichzeitige“ Bearbeitung), die zuerst mit der Web App PowerPoint eingeführt wird. Microsoft-Manager hatten zuvor schon eine Yammer-Integration für Office Web Apps für diesen Herbst angekündigt. Diese soll insbesondere Vorteile für die gemeinsame Echtzeit-Bearbeitung von Word-, PowerPoint- und Excel-Dokumenten bringen.

Eine ZDNet.com-Autorin Mary Jo Foley zugängliche interne Roadmap Microsofts lässt die erste Welle aktualisierter Office Web Apps ungefähr im Oktober 2013 im Rahmen von Gemini 1 erwarten. Eine weitere Serie von Updates ist demnach ein Jahr später mit Gemini 2 geplant.

Die Office Web Apps lassen sich mit verschiedenen Browsern nutzen, darunter Internet Explorer, Chrome, Firefox und Safari – außerdem mit verschiedenen Betriebssystemen und Gerätetypen (PCs, Tablets, Smartphones). Im letzten Jahr berichtete Microsoft von 50 Millionen aktiven Nutzern dieser Apps. Wie eine Stellenausschreibung verriet, zielt der Softwarekonzern jedoch auf mehr als 100 Millionen Anwender.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

Bernd Kling

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