Managed Print Services: Die Konzepte im Überblick

Oki

Ein vergleichsweise einfaches Konzept bietet Oki an. Die „Oki Printer Flatrate“ ohne, die „OKI Printer Flatrate +“ inklusive Drucker, beziehungsweise Multifunktionsgerät. Dabei handelt es sich um einen monatlichen Festpreis für ein definiertes Druckvolumen. Verbrauchsmaterial, Lieferung und Vorort-Service sind in der jeweiligen Flatrate inbegriffen. Schon durch dieses einfache Vorgehen stellt Oki eine Reduzierung der Druckkosten um bis zu 20 Prozent in Aussicht.

Ricoh

Natürlich bietet auch der Kopierer-Pionier Ricoh MPS an, unter dem Namen „Managed Document Services“. Es verwundert nicht, dass auch hier der erste Schritt die Analyse der aktuellen Situation im Unternehmen ist. Als zweites geht es an das Verbessern, indem ein Soll-Zustand definiert wird, der im dritten Schritt – Umsetzen – im Unternehmen implementiert wird. Im nächsten Schritt – Steuern – werden die neuen Produkte und Lösungen im Hinblick auf ihre zuvor festgelegte Performance überprüft. Weiterentwickeln ist die letzte Phase, in der die „Ricoh Optimierungsberatung“ zusammen mit dem Unternehmen durchgeführt wird, um wenn möglich weiteres Optimierungspotential aufzuzeigen.

Samsung

„Sampage“ (2010 vorgestellt) ist tot – es lebe MIS. Unter der Bezeichnung „Managed Information Services“ bündelt Samsung seine Print und Document Services neu und führt dabei neben der Hardware weitere Lösungen und Dienstleistungen zusammen. Dazu gehört Dokumentenverwaltung, Geräteverwaltung, Konnektivität, Output-Verwaltung und Sicherheit.

Xerox

Als „Enterprise Print Services“ bietet Xerox Managed Print Services mit einem, global gültigen Vertrag an, unter „Xerox Print Services“ vermarktet das Unternehmen die kleiner bemessenen Lösungen, die sich beispielsweise nur an einen Standort, oder auch an mittelständische Unternehmen richten. Beide Varianten umfassen die Analyse des Ist-Zustandes, Konzeption eines Soll-Zustandes, Implementierung desselben, und zuletzt die Verwaltung des umgesetzten Konzeptes.

Xerox richtet dabei eigenem Bekunden nach das Hauptaugenmerk auf die unternehmensweite Wertschöpfung seiner Kunden. Neben nahtloser Integration und Verfügbarkeit im Unternehmens-Workflow, Budgetkontrolle und dem Erfüllen von Sicherheitsanforderungen, spielt dabei auch das Erreichen von Nachhaltigkeitskriterien des Unternehmens eine Rolle. Die finanzielle Abwicklung übernimmt die Xerox Leasing Deutschland, die Leasing, Mieten mit Service oder Mietkauf anbietet.

Fazit

Managed Print Services sind im Markt angekommen, fast alle Hersteller sind an Bord. Nun müssten nur noch die Anwender und Unternehmen verstehen, dass generell zu viel gedruckt wird, dass zu viele Ausdrucke mehrfach angefertigt werden, und unbeachtet im Mülleimer landen. MPS jedweder Ausprägung können Unternehmen helfen, Kosten für Drucker und Verbrauchsmaterial einzusparen. Auch der Verbrauch von Strom, Arbeitszeit, Lagerraum sowie Sicherheitsaspekte lassen sich optimieren. Es muss sich nur jemand die Mühe machen, Profis darüber nachdenken zu lassen.

Themenseiten: Brother, Canon, Drucker, HP, IT-Business, Konica Minolta, Kyocera, Lexmark, Mittelstand, Strategien, Xerox

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1 Kommentar zu Managed Print Services: Die Konzepte im Überblick

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  • Am 21. Juli 2015 um 16:12 von willert

    Wieso nennen Sie keine Quellen Ihrer Zahlen? Das wäre interessant!

    Zitat:>>Und dabei werden hierzulande pro Jahr über 30 Milliarden Euro für Drucken ausgegeben. Davon fallen maximal 20 Prozent auf die Hardware, etwa 45 Prozent auf die laufenden Betriebskosten, 15 Prozent auf die Verwaltung der Geräte und 20 Prozent auf den nötigen Service. Auch die erreichbaren Einsparungen sind beeindrucken: 10 – 30 Prozent weniger Druckkosten, bis zu 80 Prozent weniger Geräte, eine geringere Anzahl an Gerätetypen und dadurch außerdem weniger verschiedene Typen an Verbrauchsmaterial.<<

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