Beim alltäglichen Gebrauch fühlt sich das Folio 13 sehr flott an, was dem schnellen Prozessor und den kurzen Zugriffzeiten der SSD zuzuschreiben ist. Das gilt auch für den Bootvorgang sowie das Aufwachen aus dem Standby. Ein Kaltstart dauert nur 20 und das Aufwachen nur 4 Sekunden. Das HP fühlt sich so schnell an wie Apples MacBook Air, es ist aber nicht so leise. Die meiste Zeit hört man das Lüftergeräusch deutlich. Möglicherweise hilft es, die CoolSense-Einstellungen zu verändern.

Mit seinem 1,6 GHz schnellen Core i5 ist das HP ein wenig langsamer als andere Core-i5-basierte Ultrabooks, etwa das Asus Zenbook oder das Lenovo U300S. Die Performance-Tabelle gibt einen genauen Überblick. Allerdings arbeitet es etwas schneller als das Toshiba Portégé Z835. Die Leistung liegt in der Nähe des Acer Aspire S3. Zwar sind solche Peformanceunterschiede messbar, aber üblicherweise nicht spürbar.

Der fest im HP Folio 13 integrierte Akku hat eine Kapazität von 59 Wh, was deutlich über den 50 Wh des Zenbook liegt. Er hält im Test 5 Stunden und 58 Minuten – ein exzellenter Wert für ein Ultrabook. Nur das MacBook Air schafft es noch ein wenig länger.

Fazit

HP hat mit dem 899 Dollar teuren Folio 13 ein solides und performantes Ultrabook auf die Beine gestellt. Es sieht gut aus, ist aber kein echter Hingucker. Das Folio 13 ist ein wenig schwerer als die Konkurrenz von Asus oder Acer. Dank der komfortablen Tastatur eignet sich das Gerät gut als schlankes Office-Notebook. Lediglich das spiegelnde Display könnte manchen stören.

Offen bleibt, warum HP das Gerät als Business-Maschine positioniert. Abgesehen vom TPM-Chip gibt es dafür keine Rechtfertigung. Wer ein Business-Ultrabook sucht, ist möglicherweise mit dem Toshiba Satellite Z830 besser bedient, da es einen matten Screen hat. Allerdings ist bei dem Gerät die Tastatur nicht so gut.

Wann das Folio 13 auf dem deutschen Markt erscheint und wieviel es kostet, ist noch nicht ganz klar. Offen ist auch, ob HP den preislichen Abstand zur Konkurrenz hält.

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1 Kommentar zu HP Folio 13 im Praxistest: das richtige Ultrabook für KMUs?

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  • Am 26. Januar 2012 um 17:25 von Addy

    Apple ist doch viel besser
    Also ich finde einen MAC, also das Original, mit Windows drauf viel besser. Mehr Performance und direkt das original. Wieso nur so eine Kopie? Nein Danke!

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