Die Software-Dreingaben des Travelmate 5740G sind beschränkt, es gibt noch nicht einmal einen Recovery-Datenträger für das vorinstallierte Windows 7 Home Premium 64 Bit. Wie es inzwischen insbesondere bei Consumer-Laptops die Regel ist, müssen die Besitzer ihre Sicherungsdatenträger selbst brennen.

Der 4400-mAh-Akku hält den 15,6-Zöller höchstens dreieinhalb Stunden fernab von der Steckdose am Laufen. Diese Zeit wird jedoch nur im Idle bei minimalstem Energiebedarf erreicht. Bei Surfen per WLAN sind nur gute zwei Stunden drin. Wer auf die Idee kommt, im Akkubetrieb zu spielen, dem geht bereits nach einer Stunde der Strom aus.

Der geringe Idle-Energiebedarf von 11 Watt zeigt, dass mit einem größeren Akku ordentliche Laufzeiten drin gewesen wären. Maximal verbraucht das Notebook 47 Watt.

Das Kühlsystem scheint unter Last etwas überfordert zu sein: Ein Stresstest (Furmark & Prime95) für GPU und CPU lässt die Temperatur auf der Unterseite auf bis zu 52 Grad ansteigen. Der Sensor an der CPU meldet währenddessen hitzige 98 Grad Celsius. Die 50 Grad werden zwar nur in der Nähe des Luftauslasses erreicht, aber auch an anderen Punkten zeigt das Infrarot-Thermometer 46 oder 50 Grad Celsius an. Der Lüfter läuft währenddessen mit 36,5 Dezibel auf Hochtouren. Im gemächlichen Bürobetrieb muss sich der Nutzer aber nicht vor einem überhitzen Schoß fürchten. Die Arbeitsumgebung übersteigt 35 Grad nicht und die vormaligen Hotspots der Unterseite liegen um die 36 Grad. Die Lautstärke schwankt im Office-Betrieb zwischen 30,5 und 32,8 Dezibel.

Fazit

Wer ein unauffälliges Notebook mit mattem Display sucht, sollte sich das Acer Travelmate 5740G-524G50N ansehen. Obwohl es in der Business-Serie angesiedelt ist, bietet es neben dem Core i5-520M eine flotte ATI Mobility Radeon HD 5650, die auch für Spiele ausreicht. Abstriche muss man bei der Tastatur und beim Sound machen. Der Preis von gut 800 Euro ist gerechtfertigt.

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