Umstieg auf Windows 7: Diese Werkzeuge helfen Firmen

Für eine erfolgreiche Migration auf Windows 7 sind so genannte Client Management Suiten sehr hilfreich, die Kompatibilität sicherstellen und den eigentlichen Roll-Out erleichtern. Dazu gehören Produkte von Matrix42, Baramundi, Aagon, Avocent, Symantec, Frontrange, Materna und natürlich Microsoft selbst.

Matrix 42 bietet ein „Rundum-Paket“ für den Betriebssystemwechsel mit den Produkten Empirium und Changebase an. So ist für die Migration der betroffenen Software nur noch ein Mausklick nötig, was Aufwand und Kosten erheblich senken soll – laut Hersteller um bis zu 80 Prozent.

Das Augsburger Softwarehaus Baramundi bietet für den Wechsel des Betriebssystems die Module „Baramundi OS-Install“ zur automatischen Installation von Betriebssystemen und mit „Baramundi Deploy“ eine Softwarekomponente zur Verteilung der gewünschten Applikationen. Bei Aagon ist das Basissystem der Software kostenlos. Für die Migration von Betriebssystemen sind aber aber weitere Module erforderlich, nämlich die ACMP Pro-Version und das Betriebssystem-Deployment-Programm ACK.

Frontrange hat seit der Übernahme von Enteo ebenfalls Werkzeuge im Portfolio, die für die Migration von Windows XP nach Windows 7 geeignet sind. Dazu gehören das Inventarisierungsmodul „Discovery“, die Betriebssystem-Installation „OSD“, die Softwareverteilungs- und Paketierungssoftware „Netinstall“ und „LiveManage“ zur Sicherung und Wiederherstellung von Benutzereinstellungen und Daten.

Die Symantec Altiris Client Management Suite bietet Tools, die auf ITIL (IT Infrastructure Library) basieren. Dadurch können Prozesse besser an die bewährten Verfahren der Branche angepasst werden. Dies wiederum ermöglicht es, Client-Systeme effizienter zu verwalten.

Materna unterstützt den Wechsel zu Windows 7 mit seinem Produkt DX-Union, das auch die Inventarisierung von Hard- und Software sowie die Überwachung von Plug-and-Play-Geräten ermöglicht.

Zusammenfassend bietet die Umstellung auf Windows 7 eine Chance, die Desktop Infrastruktur weiterzuentwickeln. Sinnvoll ist es, gleichzeitig mit einem Migrationsprojekt auch Desktop-Virtualisierung voranzutreiben und die Umstellung der Unternehmens-PC auf 64-Bit-Systeme in Angriff zu nehmen.

Frontrange bietet einen Assistenten, der die Kosten für ein Betriebsssytem-Upgrade schätzt (Bild: Frontrange).
Frontrange bietet einen Assistenten, der die Kosten für ein Betriebsssytem-Upgrade schätzt (Bild: Frontrange).

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4 Kommentare zu Umstieg auf Windows 7: Diese Werkzeuge helfen Firmen

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  • Am 22. März 2010 um 22:37 von kikl

    Upgrade auf Linux mit virtualisiertem XP
    Statt auf Windows 7 downzugraden sollte man seine Rechner auf Ubuntu-Linux umstellen und mittels Virtualisierung und vorhandenen XP-Lizenzen die Spezialsoftware laufen lassen. Dann lassen sich die Fragen folgendermaßen beantworten:

    * Arbeitet bestehende Hardware problemlos mit dem neuen Betriebssystem zusammen?

    Ja, der Hardware-Support ist bei älteren Geräten unter Linux besser als unter 7.

    * Lassen sich alte Anwendungen weiter verwenden?

    Ja, denn wenn sie nicht unter wine laufen – was häufig der Fall ist – so laufen sie virtualisiert unter XP.

    * Wie lange dauert das Migrationsprojekt. Wie viel Aufwand ist für das Training von Administratoren und Anwendern zu veranschlagen?

    Der Aufwand dürfte der gleiche sein wie unter windows 7. Die Vertreiber der Distributionen bieten gegen guten Support, aber dafür muss man zahlen.

    * Welche Vorteile lasse sich erzielen, wenn gleichzeitig mit einer Migration auch die Standardisierung vorangetrieben wird?

    Administration von Linux-clients ist viel einfacher. Linux setzt auf offene Standards… Alten Rechnern wird neues Leben eingehaucht. Keine neue Hardware erforderlich.

    * Bietet eine Migration echte finanzielle Vorteile?

    Ja, keine neuen Lizenzgebühren werden fällig. Performanz der Rechner wird verbessert. Keine neue Hardware muss erworben werden. Viele Open-Source-Programme sind genauso gut und kostenlos…

    * Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

    Das Problem Unsicherheit von XP ist gelöst. Das Basisbetriebssystem Linux ist sicher.

    LG

    Kikl

    • Am 7. Juli 2010 um 0:23 von Erich Knecht

      AW: Upgrade auf Linux mit virtualisiertem XP
      Mit 65-Jahren bin ich an keine Wechsel mehr interessiert.
      verträgt sich den Linux und mein WindowsXP in allen Belangen?
      Erich Knecht

      • Am 9. September 2010 um 13:58 von friesengeist

        AW: AW: Upgrade auf Linux mit virtualisiertem XP
        Win XP und Linux Ubuntu läuft sehr gut zusammen, ich arbeite schon lieber mit Ubuntu als Win XP

    • Am 10. September 2010 um 8:31 von bombinho

      AW: Upgrade auf Linux mit virtualisiertem XP
      Soweit sogut, wenn das als privater Anwender gemacht wird.
      Allerdings geht Administration wohl deutlich ueber das Installieren von Linux hinaus.
      Es muessen sichere homogene Arbeitsplatze geschaffen werden.
      Damit wird wohl dann auch die Trennung vom langjaehrigen WindowsAdministrator oder die Einstellung eines zusaetzlichen Admins fuer das Linux anstehen. Kostenfaktor???

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