Netbook-Plattform im Benchmarktest: VIA Nano gegen Intel Atom


Wegen der großen Leistungsunterschiede muss zur Darstellung der Benchmarkgrafiken eine logarithmische Skalierung gewählt werden. Andernfalls wären wegen der gewaltigen Leistungsunterschiede die Balken für die Netbook-Prozessoren VIA Nano und Intel Atom im Vergleich zu denen des Pentium Dual Core E5200 in der Grafik kaum aufgefallen.

Andererseits zeigen sich auch zwischen den Netbook-Plattformen deutliche Leistungsunterschiede. Während der Intel Atom im Fließkommatest (FPU) SinJulia, der die Geschwindigkeit von FPU-Berechnungen mit einfacher Genauigkeit (32 Bit) ermittelt, noch etwas schneller als der VIA Nano rechnet, muss er sich diesem im Mandelbrot-Benchmark (doppelte Genauigkeit, 64 Bit) deutlich geschlagen geben. Der Nano erreicht hier 547 Punkte und ist damit klar schneller als der Atom, der nur 143 Punkte erzielt.

Noch gravierender sind die Unterschiede bei Ganzzahlberechnungen (Integer, CPU). Im AES-Test kann der Nano sogar den Desktop-Chip klar abhängen. Dies liegt an seiner Hardware-Unterstützung für diese Berechnungen. Mit einem Ergebnis von 58.285 Punkten ist der Nano sogar schneller als ein Nehalem-Prozessor. Bis auf den Queen-Test kann sich der Nano bei allen anderen Integer-Benchmarks vor dem Atom platzieren. Zudem bietet die Nano-Plattform die deutlich bessere Speicherperformance.

Benchmark-Grafik

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