In Sachen Performance bietet der neue iMac 24 Zoll mit 2,8-GHz-Penryn-CPU kein Grund zum Klagen. Im Vergleich zu dem im letzten September für 1449 Euro vorgestellten 20-Zoll-Modell mit 2,4-GHz-CPU bietet die 1599 Euro teure 24-Zoll-Variante nicht nur eine größere Auflösung, sondern ist dank der schnelleren Komponenten (CPU, Frontsidebus und Speicher) insgesamt deutlich leistungsfähiger, als dies die Taktsteigerung der CPU von 16 Prozent vermuten lässt.

Im Test mit Xbench 1.3 sorgt die höhere Bandbreite von Frontsidebus und Speicher im Verbund mit dem größeren L2-Cache des Penryn-Prozessors und dem höheren CPU-Takt für eine Leistungssteigerung von bis zu 51 Prozent (Threading). Die reine CPU-Rechenleistung steigt mit Xbench um 41 Prozent.

Das Gerät bleibt auch unter voller Belastung leise. Allerdings steigt die CPU-Temperatur (siehe auch Video) auf über 80 Grad. Zudem heizt sich auch das iMac-Gehäuse, vor allem an der oberen linken Seite, stark auf. Dieser Effekt ist darauf zurückzuführen, dass sich die internen Lüfter auch bei hohen CPU-Temperaturen nicht schneller als 1200-mal pro Minute drehen. Die Leistungsaufnahme des Geräts beträgt im Ruhemodus 113 Watt und steigt unter voller Belastung auf 140 Watt. Im Vergleich zum 20-Zoll-Modell mit 78 Watt Verbrauch im Ruhemodus und 101 Watt bei starker Beanspruchung ist die Leistungsaufnahme sehr hoch, was zum großen Teil auf das größere Display zurückzuführen ist, das eine um 37 Prozent größere Auflösung (1920 mal 1200 Pixel) bietet als das 20-Zoll-Modell (1680 mal 1050 Pixel).

iMac-Benchmarks
iMac 2,4 GHz (iMac7,1) iMac 2,8 GHz (iMac8,1) Leistungsplus
Xbench-CPU 134,18 189,16 41 Prozent
Xbench-Thread 189,15 285,26 51 Prozent
Xbench-Memory 161,64 208,75 29 Prozent
Xbench-Quartz 195,16 228,2 17 Prozent
Xbench-OpenGL 176,41 200,05 13 Prozent

Fazit

Das iMac-Update von Apple ist in Sachen Preis-Leistung durchaus gelungen. Für 1599 Euro bietet der iMac 24 Zoll bei einem niedrigeren Preis im Vergleich zum Vorgängermodell eine stark verbesserte Performance. Das edel wirkende Gerät ist insgesamt ein sehr guter Computer, aber nicht uneingeschränkt empfehlenswert: Das stark spiegelnde Display dürfte viele Käufer auf Abstand halten. Wer damit zurechtkommt, erhält mit dem iMac einen der schönsten derzeit erhältlichen Computer. Das 20-Zoll-Modell ist ab 999 Euro erhältlich.

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