Intel-C++-Compiler: Optimaler Code für den Prozessor

Dem an Visual Studio gewöhnten Anwender bietet der Intel-Compiler eine ganz ausgezeichnete Integration. Die kostenlose Visual Studio Express Edition ist ausreichend, um eine professionelle Entwicklungsumgebung für den Compiler zu nutzen.

Für den Visual-Studio-Anwender ergeben sich fast keine Änderungen, siehe Bild 1. In der Windows-Version des Intel-Compilers gibt es einen Kompatibilitätsmodus zu Microsoft-C++, so dass alle Microsoft-spezifischen Erweiterungen unterstützt werden. Dabei hat man die Wahl zwischen den Versionen 6.0, 7.1 (Visual Studio .NET 2003) und 8.0 (Visual Studio 2005), wobei die Unterstützung für die Version 6.0 in der nächsten Version des Intel-Compilers aufgekündigt ist.

Auch Bugs im Microsoft-Compiler können emuliert werden. Zwar sollte man seinen Code von den Abhängigkeiten der Microsoft-Bugs befreien, kompiliert man jedoch Header-Files aus einem SDK, so macht es Sinn, die Header-Files unverändert zu belassen und die Bugs mit der Option /Qms1 zu emulieren.

Im Test werden etwa 20 Anwendungen, die Microsoft-spezifische Erweiterungen enthalten, kompiliert. Alle Anwendungen lassen sich fehlerfrei übersetzen und arbeiten ohne jeden Fehler. Dagegen gibt es jede Menge 64-Bit-Portability-Warnungen, die der Microsoft-Compiler nicht entdeckt. Dies liegt daran, dass sich Intel auch um die Portabilität von 64-Bit-Anwendungen zwischen Windows, Linux und Mac OS Gedanken macht.

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