Nachgemessen: ZDNet auf HSDPA-Reise in München

Aber mit welchen Endgeräten lassen sich die superschnellen Netze derzeit nutzen? Erste Handys und Smartphones mit HSDPA 7,2 und HSUPA 1,4 kommen wohl frühestens nach dem Mobile World Congress, der vom 11. bis 14. Februar 2008 in Barcelona stattfindet, in die Läden.

Laptops mit fest eingebautem HSDPA-7,2-Funkmodul gibt es theoretisch seit der IFA 2007. Praktisch hängen die meisten Laptop-Hersteller aber immer noch in der Luft: Sie verbauen derzeit bestenfalls 3,6-MBit/s-Module und warten schon seit Monaten auf eine Freigabe der 7,2-MBit/s-Upgrade-Firmware durch ihre Kooperationspartner.

An upgradefähigen Geräten mit 3,6-MBit/s-Handbremse mangelt es nicht: Dell ist mit der D-Serie am Start, Fujitsu Siemens bietet eine HSDPA-Option derzeit in den Serien Esprimo und Lifebook. Toshiba verbaut auf Wunsch die 3,6 MBit/s schnelle Novatel-Wireless-Karte 870D in den B2B-Modellen Portégé R400, Portégé R500 und Tecra M9. Auch Acer, Asus, Hewlett-Packard und Lenovo können oder wollen noch nichts Genaues zum finalen Freigabe-Termin von HSDPA 7,2 in ihren Laptops sagen.

Derweil hat Sony als einer der Ersten schon im August zur IFA 2007 zwei Laptop-Modelle Vaio SZ61 und Vaio TZ21 mit fest eingebauter HSDPA-7,2-Hardware kommuniziert. Die Firmware dieser Laptops unterstützt bisher aber auch nur 3,6 MBit/s. Sony kooperiert mit T-Mobile und muss deshalb die Firmware-Freigabe des Bonner Netzbetreibers abwarten.

Lediglich externe HSDPA-Adapter für HSDPA 7,2 und HSUPA 1,4 sind seit kurzem lieferbar. Vodafone bietet drei HSUPA-Modems an: Neben der kompakten Vodafone MCC UMTS Broadband Express von Option unterstützt auch die Vodafone Easybox III und der Vodafone Mobile Connect USB-Stick den neuen Übertragungsstandard. Alle drei arbeiten sowohl in Computern mit Windows (2000, XP und Vista) als auch in Mac-Rechnern.

Zwei dieser drei neuen Adapter konnte Vodafone schon zum Test anliefern, und zwar tatsächlich schon mitsamt der nötigen Firmware für HSDPA 7,2 und HSUPA 1,4. Das erste Modell im PCI-Express-Format kommt von der belgischen Firma Option, das zweite für den USB-Port von Huawei aus China. Beide Adapter haben Prozessortechnik vom UMTS-Chip-Weltmarktführer Qualcomm aus Kalifornien unter der Haube. Das USB-Teil kann an Laptops und Desktops gleichermaßen angeschlossen werden. Die PCI-Express-Card dagegen eignet sich in der Regel eher für Laptops.

Auch T-Mobile hat ein Endgeräte für HSDPA 7,2 und HSUPA 1,4, kann aber frühestens in einigen Wochen ein finales Testexemplar liefern.

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