Vernetzung: Das sind die Neuerungen von Windows Vista

Alle Netzwerkfunktionen basieren auf einem neuen Stack für IPv4 und IPv6. Er verändert wichtige Einstellungen wie das TCP-Empfangsfenster selbst, um unter verschiedenen Netzwerkbedingungen die bestmögliche Performance zu erreichen.

Einige Vista-Features lassen sich aber nur in Verbindung mit Longhorn Server nutzen, das Ende 2007 auf den Markt kommen soll. Dazu zählt Network Access Protection (NAP). Der Administrator kann Kriterien definieren, die ein Client erfüllen muss, um Zugang zum Netz zu erhalten. Typischerweise sind dies bestimmte Patches oder die neuesten Viren-Signaturen.

Eine Infrastruktur aus Vista und Longhorn Server ermöglicht die Verwaltung von Bandbreiten. Damit müssen VoIP oder Mission-Critical-Anwendungen nicht mit anderen Programmen und Ressourcen konkurrieren.

Fazit:

Das Netzwerk- und Freigabecenter ist eine willkommene Neuerung, da es netzwerkrelevante Aufgaben zusammenführt. Weniger versierte Nutzer werden die einfach zu bedienenden und gut erklärten Einstellungen zu schätzen wissen. Positiv ist auch, dass Vista von Haus aus Einstellungen für unterschiedliche Netzwerkstandorte zu verwaltet.

Schade allerdings, dass auch das neue OS noch immer Rechner anzeigt, die aktuell nicht im Netz verfügbar sind. Dieses Problem hätte Microsoft unbedingt beseitigen müssen.

Themenseiten: Betriebssystem, Microsoft, Windows, Windows Vista

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