Topspeed für Video-Handys: Technik-Vorschau bis 2010

Neben einer Verbesserung der Datenrate und der Rückwärtskompatibilität zu den WCDMA-Standards ist die Verringerung der Latenz- oder Verzögerungszeit ein wichtiger Aspekt bei der Einführung der neuen Technologie. Damit werden mobile Echtzeit-Anwendungen möglich, die in den Mobilfunknetzen bisher nur unbefriedigend umgesetzt werden konnten. So demonstrierte beispielsweise Qualcomm auf dem 3GSM World Congress Voice over IP mit HSPA+ und erzielte damit zumindest in der Vorführung bei gleichzeitiger Videoübertragung eine gute Sprachqualität.

Latenz-Rückgang
Mit besseren Übertragungsverfahren gehen die Latenzzeiten immer mehr zurück.

Für die Netzbetreiber wirkt sich darüber hinaus die Verbesserung der Sprachkapazität in den Netzwerken positiv aus: Sie soll mit HSPA+ im Vergleich zu den herkömmlichen UMTS-Netzen zwei bis drei Mal höher sein. Neben dem Einsatz für die Sprachübertragung eignet sich HSPA+ etwa für das Surfen im Internet, TV-Übertragungen, Videodownloads oder Spiele.

Obwohl die 3GPP den Standard laut Plan erst im Laufe von 2007 endgültig verabschiedet, könnten die Netzbetreiber HSPA+ nach Angaben von Chip-Hersteller Qualcomm bereits gegen Ende 2008 kommerziell anbieten – erste Testsamples von HSPA+-fähigen Chipsets sollen schon in diesem Jahr verfügbar werden.

Themenseiten: Mobil, Mobile, Telekommunikation, UMTS

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