Server-Chips: Bringen 16 Kerne den Umschwung für Sun?

Server werden schon seit Jahren mit mehreren Prozessoren ausgestattet. Und es ist nicht so, dass die Konkurrenten den Produkten von Sun nichts entgegenzusetzen hätten. Intel ist gerade bei Quad-Core-Entwürfen angelangt, wobei man zwei Silikon-Chips in einem Prozessor unterbringt. Der „Barcelona“-Chip von AMD, der vier Kerne auf einer Silikonscheibe vereint, ist für Mitte 2007 angekündigt. Brookwood nimmt an, dass einige der Konkurrenten 2008 Prozessoren mit acht Kernen herausbringen können – jedoch nicht mit 16 Kernen.

Die Itanium-Familie von Intel geht im Mehrkerngeschäft gemesseneren Schrittes voran. Das jüngste Mitglied verfügt über zwei Kerne. Selbst Power6, den der Mehrkern-Pionier IBM 2007 herausbringen will, wird ebenfalls nur über zwei Kerne verfügen. Ein Sparc-64-Prozessor von Fujitsu, geplant für 2008, soll vier Kerne haben.

Es ist allerdings nicht ganz einfach, zu definieren, was genau einen Kern ausmacht. Laut David Yen, dem früheren Sparc-Verantwortlichen von Sun, werden einige Funktionen des Rock über mehrere Kerne verteilt sein. Man kann also davon sprechen, dass die Grenzen etwas verwischen.

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