Nicht nur oberflächlich: Neuerungen von Vista unter der Haube

Die Windows-Firewall kennt jetzt Netzwerkstandorte. Es handelt sich dabei quasi um Firewall-Profile, die bei einer neuen Netzwerkverbindung ausgewählt werden.

So ist es zu Hause häufig unpraktisch, dass die Standard-Firewall-Einstellungen nicht erlauben, freizügig auf den Rechner via Remote Desktop oder Filesharing zuzugreifen. Befindet man sich jedoch in einem öffentlichen WLAN-Netz, so wird man auf diese Freizügigkeit lieber verzichten. Die neue Windows-Firewall erlaubt es, automatisch Netzwerke wiederzuerkennen und in Abhängigkeit davon unterschiedliche Profile anzulegen.

Grundsätzlich positiv ist zu bewerten, dass Microsoft mit Vista wieder zu einer einheitlichen Verzeichnisstruktur der unterschiedlichen Landesversionen zurückgekehrt ist. Der Standardverzeichnis für Softwareinstallationen heißt nun in allen Sprachversionen „C:Program Files“ und das Benutzerverzeichnis „C:Users“ (früher „C:Documents and Settings“).

Um eine Kompatibilität mit Windows XP und Windows 2000 zu gewährleisten, werden automatisch Mountpoints von den alten Namen eingerichtet. So verweist beispielsweise „C:Dokumente und Einstellungen“ auf den neuen Namen „C:Users“. Da es sich um Mountpoints und nicht um Windows-Desktop-Verknüpfungen handelt, ist diese Methode auf Dateisystemebene angesiedelt und sollte in der Regel nicht zu Kompatibilitätsproblemen führen.

Themenseiten: Betriebssystem, Microsoft, Windows, Windows Vista

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