Nach der Installation nimmt Norton Internet Security 2007 350 MByte auf der Festplatte ein – mehr als doppelt so viel Platz wie Zonealarm oder McAfee. Norton lässt zudem mehrere nicht unbedingt erforderliche Dienste im Hintergrund laufen, etwa Norton Live Update, das die Systemleistung älterer Computer merklich beeinträchtigen kann. Sollte man sich entschließen, Norton Internet Security 2007 zu entfernen, muss man dazu noch über das windowseigene „Programme hinzufügen/entfernen“ der Systemsteuerung hinausgehen und ein spezielles ActiveX-Werkzeug aus dem Netz laden. In der vorliegenden Beta-Version wird keine Deinstallationsroutine angeboten.

Die Benutzeroberfläche von Norton Internet Security 2007 ist einfacher und übersichtlicher als die Version aus dem letzten Jahr. So muss man zum Beispiel nicht mehr verschiedene Fenster für Norton Protection Center und Norton Internet Security öffnen, in der neuen Version des Programms gibt es hier jeweils eine Registerkarte. Wie schon bei der Suite aus dem letzten Jahr ist Norton Protection Center weniger ein Informationsportal als vielmehr ein Kanal, auf dem Symantec seine anderen Produkte bewirbt.

Wenn man Norton Internet Security 2007 zum ersten Mal startet, zeigt eine neu hinzugekommene Seitenleiste den gegenwärtigen Sicherheitsstatus des Systems mittels der bekannten rot-gelb-grünen Sicherheits-Ampel an. Norton hat zwar auch eine „Jetzt Reparieren“-Taste, aber anders als die Reparieren-Taste von McAfee führt sie bei Symantec zu einem Bildschirm, wo man auswählen muss, was repariert werden soll. Wer volle Kontrolle über die Fehlerbeseitigung braucht, ist damit gut bedient. Die meisten Privatanwender werden allerdings einfach wollen, dass die Fehler automatisch behoben werden, und den zusätzlichen Schritt als lästig empfinden.

Die Seite mit den Ergebnissen des Virenscans erweist sich im praktischen Einsatz als zu umständlich. Nachdem man herausgefunden hat, was Symantec als Malware einstuft, muss man über ein Dropdown-Menü für jedes einzelne aufgespürte Element bestimmen, ob es repariert, ignoriert oder isoliert werden soll. Einigen mag diese kleinteilige Lösung vielleicht gefallen, aber die meisten Privatanwender werden die Probleme übergreifend lösen und mit ihrer eigentlichen Arbeit fortfahren wollen.

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