HP setzt umfangreich auf Information Lifecycle Management

ZDNet: Sie haben ja eine ganze Reihe neuer Angebote zum Thema auf den Markt gebracht. Für welche Zielgruppe sind diese gedacht?

Eitenbichler: ILM ist wohl nach wie vor insbesondere für Kunden der Enterprise-Klasse interessant. Womit ich nicht ausschließen will, dass ILM auch für spezielle kleinere Kunden von Interesse wäre.

ZDNet: Worum handelt es sich bei den neuen Angeboten konkret?

Eitenbichler: Zu allererst will ich hier Storageworks Continuous Information Capture (CIC) nennen. Dabei handelt es sich um eine Datensicherungslösung, die Modifikationen von Daten aus Datenbanken oder Anwendungen kontinuierlich aufzeichnet. Sie speichert Veränderungen, ohne dass dabei die Leistung von Datenbank oder Applikation beeinträchtigt wird. So ist die Wiederherstellung des Zustandes vor einer Änderung, für jeden beliebigen Zeitpunkt möglich – der so genannte Rollback. Im Vergleich zu herkömmlichen Datensicherungslösungen ist mit CIC die Rollback-Zeit rund viermal schneller.

Dann bringen wir das Storageworks 200 Virtualization System. Mit dieser In-Band-Lösung für SAN-Speichernetze lassen sich Arrays verschiedener Hersteller virtualisieren. Dies vereinfacht nicht nur die Datenmigration zwischen den verschiedenen Arrays, sondern auch das Management, die Datenreplikation sowie die Bereitstellung von Ressourcen in hetero¬genen Speicherumgebungen.

Daneben offerieren wir den Storageworks Reference Information Manager (RIM) for Files: Damit wird das HP Storageworks Reference Information Storage System (RISS) – HPs Storage Grid-basierte Archivierungslösung – auf Dateien in Windows-basierten Desktops und File Servern erweitert. Die Lösung nutzt Block Single Instancing. Das bedeutet, Veränderungen auf Block¬ebene werden kontinuierlich erfasst und ein Backup wird nur von diesen Veränderungen und nicht vom kompletten Datenbestand durchgeführt.

Und schließlich ist unser neuer Storageworks Application Recovery Manager zu nennen: Mithilfe dieser Software, die sich in alle gängigen Datensicherungs-Umgebungen integrieren lässt, werden Microsoft Exchange- und SQL-Datenbanken nach einem Ausfall oder bei Datenkorruption sofort wieder hergestellt.

Patrick Eitenbichler ist Director of Marketing in HPs Storageworks Division. Sein Verantwortungsbereich umfasst in dieser Rolle HPs gesamte Storageworks-Lösungen inclusive ILM, Business Continuity, Storage Consolidation, SAN, NAS und Tape-Solutions.

Themenseiten: HP Compaq, IT-Business, Technologien

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu HP setzt umfangreich auf Information Lifecycle Management

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *