Der Dauerbrenner EAI wird wieder heiss

Der Markt für Enterprise Application Integration weist ein stetiges Wachstum aus, für 2006 erwarten die Analysten von PAC einen Zuwachs um 18 Prozent. Zugleich zeigen sie die neusten Trends auf, etwa das zunehmende Interesse des Mittelstandes.

Enterprise Application Integration, kurz EAI, ist ein Dauerbrenner. Während der EAI-Markt 2005 schon um knappe 16 Prozent wuchs, erwartet das Beratungshaus Pierre Audoin Consultants (PAC) für dieses Jahr ein Marktwachstum von gut 18 Prozent. Welche Trends die Welt der Integrationsplattformen – EAI, Web Services und Portale – in den nächsten Jahren prägen werden und wie diese sich auf Markt und Anbieter auswirken werden, behandelt die PAC-Studie „Integration Platforms Germany 2005“.

Seit Unternehmen immer mehr auf einzelne Standard-Anwendungen setzen, um einige weit verbreitete, beziehungsweise. allgemein genutzte Business-Funktionen abzudecken, wird die Integration derselben immer wichtiger. So soll die Durchgängigkeit der Geschäftsprozesse garantiert werden. Dazu kommt die zunehmende Verbreitung des Internet, die in ihrer letzten Konsequenz nicht nur die Möglichkeit bietet, gesamte Geschäftsprozesse online zu behandeln, sondern diese Fähigkeit auch erfordert. Genau das leistet EAI – ein zentrales System verknüpft die verschiedenen Anwendungen und das unternehmensweit und über verschiedene Kommunikationskanäle hinweg.

Beispiel Kunden-Management: In verschiedenen Abteilungen und über verschiedene Kanäle erhält ein Unternehmen Informationen über den Kunden. So gibt ein Kunde beispielsweise dem Call-Center- oder Sales-Mitarbeitern bei der Kundenakquise Auskünfte, bestellt anschließend das Produkt online und beschwert sich unter Umständen später beim Kundendienst telefonisch darüber. „Idealerweise geht die Info über eine Beschwerde nicht nur an die mit der Kundenakquise beschäftigten Mitarbeiter, sondern fließt auch in das Product Lifecycle Management ein“, erklärte PAC-Consultant Martin Barnreiter. „CRM hat insofern besondere Anforderungen an EAI, als die dazugehörigen Prozesse gegebenenfalls in Echtzeit verlaufen sollten.“

Themenseiten: Analysen & Kommentare, IT-Business, SOA

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