Microsoft SQL Server 2005: Installation ohne Tücken

Im nächsten Fenster (Abbildung B) werden die Voraussetzungen erläutert, um die sich der Installer für den Benutzer kümmert. Ganz wichtig ist hier .NET Framework 2.0. Wenn man sich dazu entscheidet, SQL Server zusätzlich zu anderen Anwendungen auf einem Server zu installieren, ist sicherzustellen, dass diese dieses Framework benutzen können. Es hat in der Vergangenheit Fälle gegeben, in denen .NET Framework 2.0 bei Anwendungen, die eine ältere Version erwarteten, Probleme verursacht hat. Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Install“ werden diese Komponenten installiert. Nach der Installation geht es mit einem Klick auf „Next“ zum nächsten Schritt weiter.

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Abbildung B: Alles, was SQL Server 2005 benötigt.

Nach der Installation der erforderlichen Komponenten auf dem System wird der Installations-Assistent von SQL Server 2005 aufgerufen. Zunächst führt der Assistent eine Systemüberprüfung durch, um sicherzustellen, dass das System die Mindestvoraussetzungen für SQL Server 2005 erfüllt.

Wie man in Abbildung C sehen kann, findet die Systemüberprüfung in diesem Fall zwei kritische Punkte. Beim ersten handelt es sich um die hardwareseitigen Mindestanforderungen. Hier gibt es ein Problem, da dem virtuellen Computer, auf dem SQL Server 2005 ausgeführt wird, nur ein Arbeitsspeicher von 384 MByte zugewiesen wurde – was sich leicht beheben lässt. Das zweite Problem, die IIS-Funktionsanforderungen, ist etwas schwerwiegender. Manche SQL-Server-2005-Dienste, so zum Beispiel die Reporting Services, setzen IIS voraus. Aus diesem Grund wird die Installation von SQL Server 2005 nun abgebrochen und erst einmal IIS auf dem Server installiert. Anschließend kann die Installation fortgesetzt werden.

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Abbildung C: Die Systemüberprüfung findet Problempunkte, damit man diese vor der Installation beheben und so potenzielle Schwierigkeiten vermeiden kann.

Der nächste Schritt bei der Installation (Abbildung D) ist recht unkompliziert: Eingabe des Namens, des Firmennamens und des Produktschlüssels. Mit „Next“ geht es weiter.

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Abbildung D: Es liegt nichts Ungewöhnliches vor.

Das war der einfachere Teil der Installation. In diesem Fenster müssen die Komponenten ausgewählt werden, die mit SQL Server 2005 installiert werden sollen. Falls es sich um den ersten Server handelt, sollte man auf jeden Fall die Option „SQL Server Database Services“ auswählen. Der Vollständigkeit halber werden bei dieser Installation sämtliche Dienste installiert. Allerdings werden die Failover-Cluster hier nicht besprochen. Für genauer abgestimmte Optionen oder zur Änderung des vorgegebenen Installationspfads (C:Program FilesMicrosoft SQL Server) kann man auf den Button „Advanced“ klicken, wonach sich ein etwas vertrauteres Fenster zur Auswahl diverser Features öffnet. In Abbildung E unten sieht man das Fenster zur Auswahl der Komponenten. Abbildung F zeigt das Fenster „Advanced“. Aus beiden Fenstern heraus wird die Installation durch ein Klicken auf „Next“ fortgesetzt.

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Abbildung E: Das Hauptfenster zur Auswahl der SQL Server 2005-Komponenten.

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Abbildung F: Hier das erweiterte Feature-Auswahlfenster, über das sich die Installation genauer steuern lässt.

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