Hervorgegangen aus dem taiwanesischen Motherboard-Herstellers Abit, beschreitet Thecus einen ganz anderen Weg als die meisten NAS-Produzenten. Thecus liefert die NAS-Box N4100 ohne Festplatten aus. Hintergrund ist wohl, dass Thecus als OEM auch andere „Hersteller“ beliefert. Diese kleben dann nur noch ihr eigenes Firmenlogo auf das Gerät und komplettieren es mit den entsprechenden Festplatten. Daher ist beispielsweise dasselbe Gerät auch als Silverstor XS von der Firma Evesham Technology komplett mit vier 250-GByte-Festplatten erhältlich. Mit dieser Ausstattung kostet das Gerät etwa 1400 Euro.

Günstiger liegt der Anwender, wenn er das Gerät direkt bei Thecus bezieht und die Festplatten separat kauft. Zu den 750 Euro für die NAS-Box kommen derzeit etwa nur 400 Euro für die vier 250-GByte-Laufwerke hinzu. Ein bei Thecus erhältlicher „Hard Disk Compatibility Test Report“ gibt detailliert Auskunft über die freigegebenen Festplatten. Für den Test werden vier Maxtor 6B300S0 mit je 300 GByte eingesetzt.

Ausstattung

Das Gesamtkonzept des Thecus N4100 überzeugt: Rändelschrauben erlauben dem Administrator ein Zerlegen der NAS-Box auch ohne Werkzeug. Leichtgängige, robuste Wechselrahmen, die der Administrator einzeln abschließen kann, erleichtern den Festplattentausch und schützen vor unberechtigtem Zugriff.

Die Bedienung und Verwaltung kann der Administrator über jeden Web-Browser vornehmen. Die Oberfläche wirkt schlicht, was für die Übersicht von Vorteil ist. Die Menü-Struktur und Gruppierung der einzelnen Punkte sind durchdacht. Die NAS-Box Thecus N4100 lässt sich problemlos in Arbeitsgruppen oder eine bestehende Domänen-Architektur einfügen. Sie unterstützt auch Active Directory. Die Benutzerverwaltung und die Zugriffe auf freigegebene Verzeichnisse können dem angepasst werden oder über ACL (Access Control List) erfolgen.

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