Der Staat muss endlich ins Informationszeitalter einsteigen

In ihrem Masterplan für mehr Wachstum durch IuK geben die Autoren acht Handlungsempfehlungen und wollen damit den Weg weisen, wie bis 2008 ambitionierte Wachstumsziele erreicht werden können:

1.Verstärkter Einsatz von e-Government und e-Health zur Realisierung von Produktivitätssteigerungen im öffentlichen Sektor

2.Stärkung der Rechts- und Investitionssicherheit als Rahmen für die Schaffung einer international führenden Infrastruktur und eines wirksamen Innovationswettbewerbs

3.Integration der IuK-Bildung in die schulischen und beruflichen Aus- und Weiterbildungspläne („Vernetzte Lehre“, E-Learning)

4.Ausbildung von 5000 zusätzlichen Hochschulabsolventen für die IuK-Branche

5.Förderung der IuK-Kompetenz und Breitennutzung in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung

6.Stärkung der IuK-Nutzung im Mittelstand durch die Entwicklung und Kommunikation innovativer IuK-Konzepte

7.Aufbau von Gründungszentren und Innovationsclustern zur Förderung der Innovationsaktivitäten, Nutzung von Spillover-Effekten und Verbesserung des Wissenstransfers

8.Intensivierung von F&E-Kooperationen und verbesserte Allokation der Forschungsaktivitäten auf wirtschaftliche Akteure und öffentliche Institutionen

Um die Umsetzung des Masterplans zu koordinieren und voran zu treiben, schlägt die Studie dem Bund vor, die Funktion eines Chief Information Officer (CIO) zu schaffen. Im Informationszeitalter sei diese Funktion in größeren Unternehmen nicht mehr weg zu denken. Deshalb wäre die Funktion eines CIO, der eine zukunftsweisende IuK-Strategie ressortübergreifend definiert und umsetzt und zugleich e-Government im öffentlichen Sektor vorantreibt, auch für das „Großunternehmen Bundesrepublik Deutschland“ sinnvoll.

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