Atomare Gehirne als Superrechner

Kategorie Dissertationen:

1. Preis: Dr. Stefan Schulz, Universität Karlsruhe

Eine revolutionäre Handprothese kann dank einer ausgeklügelten Mini-Hydraulik mit allen fünf Fingern greifen. Kernstück der Entwicklung von Dr. Stefan Schulz am Forschungszentrum Karlsruhe ist die Verwendung verformbarer Kunststoffkissen, die durch gezieltes Ein- und Auspumpen einer Flüssigkeit die Fingergelenke bewegen. Zugleich sorgen sie als Polster dafür, dass sich die Kunsthand weich wie eine menschliche Hand anfühlt.

2. Preis: Dr. Robert Raußendorf, Ludwig-Maximilians-Universität München

Unter Visionären gelten Quantencomputer als die Superrechner der Zukunft. Ob sie in absehbarer Zeit tatsächlich gebaut werden können, ist fraglich. Doch dank eines neuen Konzeptes, das Dr. Robert Raußendorf entwickelte, gibt es nun eine konkrete praktikable Lösung. Sein Einweg-Quantenrechner ist einfach genug, um eines Tages als größere Maschine realisiert werden zu können. Zudem lässt sich sein atomares „Gehirn“ per Software einfach programmieren.

3. Preis: Dr. Martin Ruskowski, Universität Hannover

Magnetschwebetechnik macht nicht nur den Transrapid schnell, sondern neuerdings auch deutsche Werkzeugmaschinen. Dr. Martin Ruskowski entwickelte ein magnetisches Führungssystem, mit dem eine Metallfräse flotter und exakter arbeiten kann. Über eine Regelelektronik können die Magnete zudem alle störenden Schwingungen der Maschine aktiv dämpfen. Höhere Geschwindigkeit und Qualität führen letztendlich auch zu geringeren Produktionskosten.

Themenseiten: IT-Business, Peripherie, Strategien

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Atomare Gehirne als Superrechner

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *