Pluck ist ein Newsreader, der sich in den Internet Explorer einbinden lässt, was äußerst praktisch für Anwender ist, die Newsfeeds innerhalb ihres Standard-Browsers lesen wollen. Von daher bietet Pluck auch zusätzliche Tools, die es bei anderen Programmen nicht gibt, zum Beispiel die Möglichkeit, Internet-Lesezeichen über mehrere Computer zu verwalten, Websites und Notizen mit Freunden auszutauschen und Abfragen bei Amazon, eBay und Google zu filtern und zu sortieren. Das Beste an Pluck ist jedoch, dass das Programm kostenlos ist, ohne Werbung oder Spyware. Zum Test von Pluck diente eine Betaversion (Version 0.9.2.53).

Nach Abschluss der Installation startet der Internet Explorer mit der neuen Pluck-Komponente. Einige IE-Benutzer werden sich womöglich am Platzbedarf von Pluck stören: Die Spalte mit Plucks RSS-Reader belegt fast das gesamte linke Drittel des IE-Bildschirms, aber hier kann man durch einfaches Verschieben der Trennlinie mit der Maus leicht für Abhilfe sorgen. Die ausgezeichnete Einführungsseite (Getting Started) erläutert die wichtigsten Bestandteile der in mehrere Bereiche aufgeteilten Benutzeroberfläche von Pluck, welche neben der Spalte mit dem RSS-Reader ein Fenster mit Überschriften und Zusammenfassungen einer bestimmten Website oder eines Blogs aufweist sowie eine Browserfenster, in dem man einzelne Meldungen lesen kann.

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Das Abonnieren von RSS-Feeds erfolgt, indem man das orangefarbene XML-Icon von einer Website in Pluck’s RSS-Reader-Spalte zieht.

Pluck wird mit Dutzenden einsatzbereiter RSS-Feeds geliefert. Aber auch das Hinzufügen weiterer Feeds ist einfach: Hierzu besucht man eine Website mit RSS-Feeds, klickt auf das orangefarbene XML-Icon neben dem Feed, den man abonnieren möchte, und zieht dieses in die RSS-Reader-Spalte. Pluck ermöglicht das Sortieren oder Filtern von Meldungen nach Themen, aber nicht nach Autor. Die Anzahl der zulässigen Kanäle scheint nicht begrenzt zu sein.

Auch vom Preis her ist Pluck nicht zu schlagen: Das Programm ist kostenlos und bietet Konfigurationsmöglichkeiten, die bei der Konkurrenz separat in Rechnung gestellt werden. So kann Pluck zum Beispiel RSS in so kurzen Abständen wie alle 15 Minuten aktualisieren, während die kostenlose Version von Awasu dies nur einmal pro Stunde zulässt.

Download: Pluck

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1 Kommentar zu Pluck

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  • Am 5. April 2009 um 19:09 von from

    Nicht mehr verfügbar!?
    Der Pluck RSS Reader scheint weder auf ZDNet noch auf der Hersteller-Site mehr zum Download bereitzuliegen!

    Dann macht doch dierse Testbericht auch nicht mehr viel Sinn!

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