Head-up-Display: Neue Technik für mehr Verkehrssicherheit

Obwohl Head-up-Displays von Automobilzulieferern und -Herstellern als große Innovation gefeiert werden, ist das System schon einige Jahrzehnte alt. Wie bei vielen technischen Entwicklungen liegen auch die Wurzeln des Head-up-Displays im militärischen Bereich.

Seit einigen Jahrzehnten kommt die Anzeigetechnik in Kampfjets zum Einsatz, um den Piloten in brenzlichen Situationen zu unterstützen. In den letzten 15 Jahren haben die Displays dann auch Einzug in die zivile Luftfahrt erhalten, um dem Piloten bei Start und Landung behilflich zu sein.

Da die Scheiben in den Cockpits von Flugzeugen jedoch noch größere optische Herausforderungen wie die in Fahrzeugen aufwerfen, werden die Informationen dort auf eine separate Glasscheibe gespiegelt, die entweder auf einer Haltevorrichtung oder am Helm des Piloten montiert ist.

Aber auch im PKW-Bereich war BMW nicht der erste Hersteller, der auf dieses System setzte. Bereits Ende der achtziger Jahre bot der Autohersteller General Motors eine stark vereinfachte Variante in einigen Modellen an. Die damals eingesetzten Systeme ließen jedoch keine farbigen Darstellungen zu und auch die angezeigten Informationen waren nicht frei konfigurierbar. Seit 2001 wird in der Corvette bereits ein farbiges Head-up-Display angeboten, dessen Darstellungsqualität jedoch unter der des BMW-Systems liegt.

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3 Kommentare zu Head-up-Display: Neue Technik für mehr Verkehrssicherheit

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  • Am 10. November 2006 um 5:11 von Jackie Gao

    Wir haben HUD schon
    Wir haben schon Headup Display (HUD), wer hat Interesse, bitte schreiben Sie uns E-mail.

    http://www.long-faith.com
    info@long-faith.com
    longfaithgroupco@gmail.com

    • Am 10. Dezember 2009 um 15:59 von Herbert Bader

      AW: Wir haben HUD schon
      Hallo, guten Tag
      Habe Ihr Mail über HUD gelesen. Bedeutet das, dass Sie solche Systeme in Autos einbauen?
      Alles Gute wünscht
      Herbert Bader

  • Am 10. Dezember 2009 um 15:26 von Herbert Bader

    Head-up-Display im Pkw
    Seit 2003 fahre ich enen 5er BMW mit Head-up-Display und auf Geschäftsreise unterwegs viele andere Pkw ohne HUD.
    In der Tat kann ich bestätigen, dass es nicht nur eine äußerst hilfreiche Einrichtung (auch wichtige Grundinfos des Navigationsgerätes werden dabei angezeigt) ist, sondern auch ein wesentlich entspannteres und sichereres Fahren gewährleistet. Die Investition lohnt sich auf jeden Fall.
    Nachdem die Autos – auch bei BMW – immer größer und voluminöser werden, würde ich mir gerne einen gut ausgestatteten neuen 3er kaufen – aber BMW sperrt sich beim HUD für dieses Modell: „mehr Sicherheit gibt’s nur für die großen Modelle“.

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