Jahresrückblick 2002

Nach fast einmonatiger Pause geht der Mobilfunkanbieter Quam wieder an den Start. Quam hatte ab dem 12. Dezember des Vorjahres sein Neukundengeschäft eingestellt, nachdem eine Vermittlung von und zu D1- und D2-Kunden nicht möglich war. „Quam lässt sich nicht ausbremsen und wird sich seinen Platz im deutschen Mobilfunkmarkt erkämpfen“, erklärt der Chef des Unternehmens, Ernst-E. Folgmann.

Intel knackt mit dem Pentium 4 die 2 GHz-Grenze. Hauptmerkmal des neuen Prozessors ist der Northwood-Kern sein, der erstmals die 0,13 Mikron-Fertigungstechnik sowie Kupfer anstelle von Aluminium einführt. AMD antwortet mit dem Athlon XP 2000+.

Der Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth macht wieder von sich Reden. Im Auftrag eines nicht genannten Klienten hat er eine einstweilige Verfügung gegen die Suse Linux AG erreicht. Die Firma darf keine Suse Linux-CDs mehr an die Händler weitergeben, bestehende Bestände dürfen jedoch an Endkunden verkauft werden. Das Verbot hat jedoch nur wenige Tage bestand.

Der „Hacker“ Kim Schmitz gibt ein Jahr nach seinem Einstieg bei Letsbuyit.com auf und verlässt Deutschland. Die Aktie von Letsbuyit.com ist indes auf ein neues Rekordtief von nur noch vier Cent abgerutscht – als Schmitz in das Unternehmen einstieg, notierte das Papier noch bei 40, kurz darauf bei über 90 Cent. Wenige Tage nach seinem Abschied aus Deutschland kündigt Kim Schmitz seinen Freitod an. An seinem 28. Geburtstag will er das irdische Dasein beenden. Die Surfer sind eingeladen, dem Ereignis beizuwohnen.

Mit Klez taucht der schlimmste Virus des Jahres in Europa auf. Microsofts Outlook und Outlook Express führen den im Oktober vergangenen Jahres erstmals entdeckten Virus automatisch bei der Vorschau der E-Mail aus.

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