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Häufige Ursachen für langsame Netzwerke

Geschwindigkeit und Duplex-Eigenschaften eines Cisco-Routers sind durch den Benutzer konfigurierbar. Um beispielsweise für einen Cisco-Switch die Ports 1 bis 8 des Moduls 1 auf die Geschwindigkeit 100 MBit/s zu setzen, ist der folgende Befehl (im Freigabemodus) einzugeben: „set port speed 1/1-8 100“

Um die Duplex-Eigenschaften für Port 1 auf Modul 1 des gleichen Routers auf „Full“ zu setzen, ist der folgende Befehl (im Freigabemodus) einzugeben: „set port duplex 1/1 full“

Software-Tools zur Problembehebung
Die beiden wichtigsten Tools zur Lokalisierung von Netzwerkstörungen sind Ping- und Traceroute-Utilities. Ping ist die Abkürzung für „Packet Internet Groper“. Es sendet Internet Control Message Protocol (ICMP)-Pakete an Netzwerkkomponenten, die antworten, falls sie aktiv sind. Das Ping protokolliert außerdem die Zeit, die eine Komponente zum Antworten benötigt, weshalb sich dieses Utility hervorragend für das Aufspüren von Problemen im Netz eignet.

Ein Traceroute arbeitet nach einem ähnlichen Schema, es zeichnet jedoch den gesamten Netzwerk-Pfad auf, wobei es ähnliche Statistiken wie das Ping liefert. Mit Hilfe dieser beiden Programme können Engpässe im Netzwerk nahezu sofort lokalisiert werden, da in diesem Fall ein bestimmter Knoten ungewöhnlich lange Zeit zum Antworten benötigt.

Antwortet ein bestimmter Host in einem WAN nur sehr langsam, kann mit dem Befehl „ping 192.168.1.7“ überprüft werden, ob die wahrgenommene Verlangsamung des Netzes durch ein Netzwerkproblem hervorgerufen wird. Die Antworten auf diesen Befehl sind in Beispiel A aufgeführt.

Je nach Art der Verbindung kann eine durchschnittliche Zeit für Anfrage und Antwort von 493 ms im normalen oder aber im kritischen Bereich liegen. Nimmt man als Beispiel an, dass sich der Host 192.168.1.7 in einem Unternehmensnetzwerk befindet, in dem keine Verbindung langsamer als T1 (1.544 MBit/s) ist, dann ist eine Transferzeit von 493 ms ein eher schlechter Wert. Dies muss jedoch nicht zwingend auf ein Problem mit einem Host hinweisen, sondern kann auch eine Störung auf dem Pfad zum Host bedeuten.

Hier hilft dann ein Traceroute-Befehl. Mit dem Befehl „tracert -d 192.168.1.7“, werden Resultate wie in Beispiel B diagnostiziert.

Aus den Ergebnissen des Traceroute-Befehls ist ersichtlich, dass die letzte Antwortzeit mehr als doppelt so lang ist wie die Zeit für die nächste Komponente. Die lange Antwortzeit des letzten Hosts zeigt an, dass das Problem am Endknoten aufgetreten ist.

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ZDNet.de Redaktion

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