Anspannung bei deutschen IT-Tochterfirmen

Sicherheitsmaßnahmen wurden teilweise verschärft

Auch bei den deutschen Tochterfirmen von US-IT-Unternehmen war am Mittwoch die Anspannung zu spüren. Während es bei IBM (Börse Frankfurt: IBM) kategorisch hieß: „IBM äußert sich aus Sicherheitsgründen nicht“, erklärten andere Unternehmen, sie seien ratlos, was bevorstehende Flüge von Mitarbeitern in die USA angehe. Der Flugraum dort ist momentan für Passagiermaschinen gesperrt. Transatlantikflüge wurden gestern zu ihren Heimatflughäfen oder nach Kanada umgeleitet.

Der Sprecher von Sun Micrososystems (Börse Frankfurt: SSY), Harald Gessner, erklärte gegenüber ZDNet, er habe noch keine geänderten Richtlinien für Reisen des Managements erhalten. „Ich soll theoretisch in zwei Wochen nach New York fliegen, aber ich weiß nicht, ob das jetzt klappt.“

Eine Sprecherin von Compaq (Börse Frankfurt: CPQ) erklärte, die Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens seien gestern noch verschärft worden: „Die Security wurde angwiesen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Wir haben auch eine interne Mail von unserem Chef Michael Capellas erhalten, der es allen Mitarbeitern gestern freigestellt hat, ihren Arbeitsplatz zu verlassen. Das galt natürlich in erster Linie den Angestellten im Verkaufsbüro in New York, das nicht so weit vom World Trade Center entfernt ist.“

Auch Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) hat seine Sicherheitsmaßnahmen in der Münchner Zentrale verschärft. „Wir sagen auch alle Flüge in die USA ab, bis man wieder ein bisschen klarer sieht und die Lage einschätzen kann“, so ein Sprecher gegenüber ZDNet.

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