Richter Jackson: Linux hat keine Chance

Kartellrechtsprozeß wirft Schlaglicht auf Open Source

Im 207 Seiten starken „Finding of Facts“, in dem Richters Thomas Jackson Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) des Monopolismus bezichtigt, finden sich auch noch ganz andere Töne. So urteilt Jackson auch über die potentielle Konkurrenz zu Windows: Linux. Das kostenlose Betriebssystem habe keine Chance, sich gegen das Microsoft-Betriebssystem durchzusetzen.

Seiner Meinung nach werde sich nur eine kleine Gruppe von Hardcore-Geeks weiter mit dem Open-Source-Betriebssystem beschäftigen. Die Computer-Industrie werde aber keinesfalls Linux für ihre Zwecke instrumentalisieren. Auch andere Unix-Varianten haben nach Ansicht des Richters keine Chance – zumindest nicht in naher Zukunft.

„Die Kunden haben offensichtlich wenig Neigung, sich von Windows und seinem existierenden User-Support ab- und zu Linux hinzuwenden. Die Zukunft dieses Systems ist einfach zu unklar“, so Jackson in seiner Erklärung.

Mit seiner Entscheidung vom Freitag entsprach Jackson im wesentlichen der Argumentation des amerikanischen Justizministeriums, das Microsoft massive Verstöße gegen das US-Wettbewerbsrecht vorwirft.

Grundlagen und alles Wissenswerte zum Linux-Ein- und Umstieg vermittelt ein großes Special zum Thema Linux – die Alternative zu Windows, das ständig aktualisiert wird.

Experten beantworten technische Fragen jeder Art und helfen mit Ratschlägen zu Installation und Betrieb weiter. Sowohl Einsteiger als auch versierte Linux-Nutzer haben im ZDNet-Linux-Diskussionsforum Gelegenheit zum Informationsaustausch mit Gleichgesinnten.

Zum Kartellrechtsverfahren gegen Microsoft hat ZDNet ein Diskussionsforum eingerichtet, in dem Befürworter und Gegner des Prozesses debattieren können.

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