Cocoon installieren und anwenden

Ein bedeutendes Nebenprodukt des Cocoon-Projektes sind die Extensible Server Pages (XSP). Server Pages sind definitiv nichts Neues: Es gibt bereits ASP und JSP. Warum dann XSP?

Ich erläutere das am Beispiel JSP. Im Grunde genommen platziert JSP dynamische Inhalte in viele andere statische Inhalte. Mit Tag Libraries hat JSP bei der Trennung von Inhalt und Präsentation große Fortschritte gebracht. Eine völlige Trennung wurde damit jedoch nicht erreicht.

XSP erweitert das grundlegende Konzept hinter Cocoon: Trennung der Arbeitsbereiche. XSP ist ein weiterentwickeltes XML-Format, das ermöglichen soll, was JSP nicht bewirken konnte. Wenn Ihnen JSP und Tag Libraries vertraut sind, dürften Sie feststellen, dass XSP sehr ähnlich zu verwenden ist wie Taglibs. XSP ist auch nicht nur ein Java-Tool, es kann auch auf andere Programmiersprachen erweitert werden.

Da XSP im Wesentlichen XML ist, kann es Transformationen durchlaufen. Sie könnten über verschiedene Szenarien und mögliche Flüsse zum gewünschten Output gelangen. Am häufigsten wird eine XSP-Seite mit eingebetteter Logik und keinen (oder kaum) statischen Inhalten verwendet. Diese XSP-Seite generiert für diese Anzeige spezifischen XML-Inhalt. Die XSL-Datei für die Präsentation dient dann dazu, den HTML-Code zu generieren, der an den Client weitergeleitet wird (siehe Abbildung A).

Abbildung A
Abbildung A: XSP in Cocoon

So würde es in den meisten Fällen verwendet. XSP kann jedoch auch mehrere solcher Transformationen durchlaufen, bevor das Endprodukt in HTML generiert wird.

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