News-Distribution via RSS
Dem Marktforschungsinstitut Gartner zufolge wird Spam bis Mitte 2004 bis zu 60 Prozent des gesamten E-Mail-Verkehrs ausmachen. Weiter prognostizieren die Marktforscher, dass im Jahre 2005 annähernd 80 Prozent aller E-Mail-Marketing-Kampagnen und Newsletter-Aussendungen von Spam-Blockern, Firewalls und lokalen Filtern als Spam qualifiziert werden und somit ihr Ziel überhaupt nicht mehr erreichen.
Diese massive E-Mail-Problematik zwingt die Betreiber von Newsletter- und anderen Informationsdiensten auf Push-Basis dazu, über alternative Vertriebskonzepte nachzudenken, um dem Kundenschwund schnell und nachhaltig entgegenzuwirken.
Praktischerweise muss dazu gar nicht erst ein neues, womöglich störungsanfälliges Verfahren entwickelt werden. Mit RSS („Rich Site Syndication“) steht bereits jetzt eine etablierte, ausgetestete und darüber hinaus leicht zu implementierende Technologie zur Verfügung, welche die Anforderungen, Spam- und Virensicher zu sein, erfüllt.
Vorreiter im Einsatz dieser Technik sind wie so oft Anbieter aus den USA und Großbritannien, beispielsweise die erfolgreich umgesetzten RSS-Erweiterungen der Informationsdienste Lockergnome und PaidContent. Auch der amerikanische Präsident George W. Bush setzt mit seinem Anfang Oktober gestarteten „Bush Blog“ auf diese Technik: per RSS-Feeds informiert er über Termine, das politische Geschehen und Wirtschaftsthemen.
Inhalt
- Teil 1: News-Distribution via RSS
- Teil 2: Was ist RSS?
- Teil 3: Hop oder Top - Pro und Kontra RSS
- Teil 4: Was RSS sonst noch kann

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